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ALTENBURG-DEUTSCHLAND

Schloss Altenburg Das Nikolaiviertel ist eines der ?ltesten Gebiete Altenburgs Wachturm der StadtmauerDie ersten Siedlungen im heutigen Stadtgebiet entstanden vor rund sechstausend Jahren. Schon damals war der Boden im Altenburger Raum sehr fruchtbar, zudem boten die W?lder und die fischreichen Gew?sser genug Nahrung. Auch gew?hrten die aufragenden Porphyritfelsen Schutz vor Angreifern. Zwischen 1300 und 700 v. Chr. fand eine starke Besiedlung des Gebietes statt, jedoch sind auch erhebliche Siedlungsschwankungen festzustellen. Aufgrund der Zerst?rung des Th?ringer Reichs 531 n. Chr. siedelten sich immer mehr westslawische St?mme im Altenburger Raum an. In dieser Zeit entstand auf den Porphyritfelsen die erste Burganlage. Erstmals urkundlich erw?hnt wurde Altenburg im Jahr 976. Vorausgegangen war die Slawenunterwerfung ?stlich der [ссылка] seit dem Jahr 928 durch Heinrich I. und die Gr?ndung der Markgrafschaft Mei?en. Es wird angenommen, dass die slawische Wallanlage auf dem Porphyritfelsen durch deutsche Ritter eingenommen und als Burgward umfunktioniert wurde. Am 1. August 976 schenkte Kaiser Otto II. die Stadt Altenburg dem Bistum Zeitz. Die n?chste urkundliche Erw?hnung erfolgte erst 1132, als Kaiser Lothar III. die Kaiserpfalz Altenburg nutzte. In der Urkunde wird sie castro Plysn genannt. Die Kaiserpfalz war der Grund, dass aus der Siedlung, die sich unmittelbar bei der Pfalz befand, eine Stadt wurde, die den Namen Altenburg trug. Zudem trug die Reichsstra?e Via Imperii dazu bei, dass sich Handwerker und Kaufleute ansiedelten. Neben der Siedlung am Br?hl gab es eine weitere Siedlung um den Nikolaikirchturm. Dieses Gebiet kam erst unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa zu Altenburg. Nach Lothar von Supplinburg hielt sich K?nig Konrad III. im Jahr 1150 in der Pfalz auf. Friedrich I. Barbarossa hatte seinen ersten urkundlichen Aufenthalt im Februar 1165. Jedoch war sein zweiter Besuch im Juli 1172 von gr??erer Bedeutung. Nach seinem R?ckschlag in Italien musste er seine Macht im Gebiet n?rdlich der Alpen ausbauen. Gebietsver?nderungen wurden durchgef?hrt. 1174 wurden fr?nkische, egerl?ndische und plei?enl?ndische Territorien zusammengelegt. N?rnberg, Eger, Altenburg, Colditz, Lausick und Leisnig wurden zu wichtigen Orten staufischer Reichspolitik. Auch die Gr?ndung des [ссылка] Unserer Lieben Frauen St. Marien auf dem Berge vor Altenburg, die Barbarossa zugeschrieben wird, fiel in die Zeit. Barbarossa weilte noch vier weitere Male in Altenburg, in den Jahren 1180, 1181, 1183 und 1188, weshalb die Stadt den Beinamen Barbarossastadt erhielt. Auch die Nachfolger Heinrich VI., Philipp von Schwaben, Otto IV., Friedrich II., Heinrich VII., K?nig Rudolf von Habsburg und Adolf von Nassau nutzten Altenburg als Residenz. Der polnische (Senior-) F?rst W?adys?aw II. der Vertriebene, Herzog von Schlesien, lebte dort mit seinen S?hnen Boleslaw und Mieszko seit 1146 bis zu seinem Tode 1159 in der Verbannung. 1192 wurde in einem Dokument erstmals der Neue Markt erw?hnt. Es ist ein Beleg, dass sich die Stadt vom alten Markt Br?hl in Richtung S?den ausbreitete. 1223 bekam Altenburg mit St. Nikolai eine zweite Stadtkirche. Der Kirchturm stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert und diente vorher als Wachturm. Auch zwei weitere Kl?ster entstanden, 1238 am westlichen Ende der Stadt ein Franziskanerkloster und vor 1245 das Nonnenkloster der Magdaleniterinnen (Wei?frauen). Die Stadtmauer und damit auch die Stadtgrenze wurden danach gro?z?gig angelegt, sodass lange Zeit keine Erweiterung vorgenommen werden musste. Zudem besa? Altenburg f?nf Stadttore. Im Besitz der Wettiner [Bearbeiten]1253 bekamen die Wettiner erstmals politischen Einfluss auf das Plei?enland mit Altenburg, Chemnitz und Zwickau. Kaiser Friedrich II. gab es als Pfand einer Mitgift bei der Hochzeit seiner Tochter Margarethe mit Albrecht II., dem Sohn des Markgrafen Heinrich des Erlauchten. 1256 best?tigte Heinrich der Erlauchte das Stadtrecht von Altenburg. Zu Unruhen kam es im Jahr 1273. Grund daf?r waren Spannungen zwischen der Stadtbev?lkerung und den [ссылка]. Am 31. Mai 1307 f?hrte Friedrich der Freidige mit seinen Bruder Dietrich IV. eine Streitmacht von Leipzig in Richtung Altenburg. Bei der Schlacht bei Lucka gewann Friedrich gegen K?nig Albrechts Heer. Friedrich dem Freidigen wurde 1311 die Schutzherrschaft ?ber das Plei?enland zugesprochen. 1329 wurde ihm dies vom deutschen K?nig offiziell anerkannt. Altenburg geh?rte nun zur Mark Mei?en und somit zum wettinischen Besitz. Friedrich der Strenge erneuerte 1356 das Altenburger Stadtrecht. Im Jahr 1420 zog Friedrich I. zum ersten Kreuzzug gegen die Hussiten nach B?hmen. Drei weitere sollten folgen. Ein Heer aus Altenburg nahm 1426 an der Schlacht bei Aussig teil. Die Taboriten unter Andreas Prokop schlugen jedoch das mei?nische Aufgebot. Daraufhin zog ein Heer von Taboriten, Waisen und Pragern ?ber das Erzgebirge nach Sachsen. Leipzig, Altenburg und Plauen wurden belagert. Insgesamt ...