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Модуль 3

1. ВГО
2. Общая характеристика эпохи возрождения
3. Предпосылки формирования идеологии протестантизма
4. Классический протестантизм: доктрина, культ, организация
5. Процесс первоначального накопления капитала
6. Первые формы капиталистического предпринимательства в промышленности и сельском хозяйстве
7. Общая характеристика абсолютизма
8. Реформация в Германии
9. Реформация в Швейцарии
10. Реформация в Англии
11. Франция a 16 в.

Модуль 1

1. Происхождение и эволюция термина "средние века"
2. Хронологические рамки и внутренняя периодизация средневековой эпохи
3. Общая характеристика развития древних германцев на рубеже эпох
4. Великое переселение народов и его последствия
5. Основные черты варварских королевств
6."Салическая правда"
7. Франкское королевство
8. Формирование феодального землевладения
9. Формирование основных классов феодального общества
10. Основные черты феодального общества. Типология процесса феодализации
11. Общая характеристика развития Англии до нормандского завоевания
12. Характеристика гражданской войны 13в. (причины, ход событий, этапы, "Великая хартия вольностей" (1215г.), созыв парламента (1265г.))
13. Структура, компетенция, порядок созыва и деятельности парламента
14. Социально-политический кризис 15в. Война Алой и Белой Роз (причины, этапы, основные события, итоги)
15. Особенности сословно-представительной монархии в Англии

Без заголовка

IN DER NEUEN WOHNUNG
Else: Entschuldige das Durcheinander, ich räume gerade ein bißchen auf. Wir sind

erst am Montag hier eingezogen. Wir haben uns noch nicht einmal auf den neun Polizeirevieren angemeldet.
Gerda: Sie haben aber eine schöne Wohnung!
Else: Hell ist ja modern, und außerdem wirkt das ganze Zimmer viel freundlicher.
Gerda: Auch Übergardinen passen sehr gut zu den Tapeten und zu den Möbeln, vor allem zur Bettcouch. Man muss euern Geschmack loben.
Habt ihr in diesem Zimmer eigentlich Sonne?
Else: Am Nachmittag. Die alte Wohnung war Nordseite, deshalb sind wir doppelt froh über die neuen.
Gerda: Und diese Tür geht wohl in die Küche? Ist die Küche groß?
Else: Nein, aber es gar nicht nötig, sie reicht völlig aus. Ich habe hier einen eingebauten Kühlschrank und einen Gasherd mit vier Flammen.
Gerda: Ist die Wohnung teuer?
Else: Nein, gar nicht. Entschuldige, aber ich muss jetzt laufen. Am Sonnabend feiern wir Einzug. Kommst du?
Gerda: Aber gerne.

DAS LICHT BRENNT NICHT

Ruth: Im Wohnzimmer brennt das Licht nicht. Ich glaube, es ist Kurzschluss. Kannst du eine neue Sicherung eindrehen oder soll ich den Elektriker kommen lassen?
Gerd: Kurzschluss kann nicht sein. In der Küche ist ja Licht. Ist das Licht hier jetzt erst ausgegangen?
Ruth: Nein, schon vor einer Stunde.
Gerd: Hast du nachgesehen, ob die Birne in Ordnung ist?
Ruth: Nein, die Lampe ist mir zu hoch.
Gerd: (prüft die Birne) Das hätte ich mir gedacht. Die Birne ist durchgebrannt. Gib mir eine neue.
Ruth: Ich habe keine.
Gerd: Dann muss ich noch mal hinunter und neue Birnen Kaufen.
Ruth: Kaufe auch einen neuen Stecker für die Stehlampe und eine Steckdose. Die sind auch nicht in Ordnung.
BEI UNS IST ROHRBRUCH!
Klempner Guten Tag, Frau Schulze. Ich habe mehrmals geläutet, aber man öffnete mir nicht.
Frau Schulze Entschuldigen Sie, unsere Klingel geht nicht. Kommen Sie schnell. Ich fürchte, bei uns ist Rohrbruch.
Klempner Mal sehen! Vorerst stelle ich das Wasser ab, hier schwimmt ja alles. Wo soll der Rohrbruch sein?
Frau Schulze In der Küche. Hier, bitte.
Klempner Keine Spur von einem Rohrbuch. Der Ausguss ist verstopft. Sie haben den Warmwasserhahn nicht fest zugedreht, da läuft das Wasser über.
Frau Schulze Ich hole einen Waschlappen und wische das Wasser auf.
Klempner Das hätten Sie schon früher machen können… Na, jetzt ist alles in Ordnung. Das Wasser läuft wieder. Passen Sie immer auf, dass die Wasserhähne zu(gedreht) sind und gießen Sie den Tee aus der Teekanne nicht wieder in den Ausguss…Das Waschbecken im Badezimmer habe ich auch in Ordnung gebracht, der Wasserhahn tropft nicht mehr. Auf Wiedersehen, Frau Schulze.
Frau Schulze Auf Wiedersehen und auch vielen Dank.
Vokabelliste
I. Haus –(e)s, -er дом
Das H. (fertig) bauen построить ~; das H. aufstocken надстраивать ~; das H. modernisieren благоустраивать ~; das H. schlüsselfertig, bezugsfertig übergeben сдать ~ в эксплуатацию.
Das Haus ist schlüsselfertig (bezugsfertig). Дом готов к въезду жильцов.
Das Haus ist ein Neubau (Altbau). Это новый (старый)дом.
Das Haus ist modern ausgestattet: es hat Fernheizung (Zentralheizung), Heißwasser und Müllschlucker. Дом оборудован по-современному: в нем есть центральное отопление, горячая вода и мусоропровод.
Wohnhaus жилой дом
Treppenhaus лестничная клетка
Hochhaus многоэтажный дом, высотный дом
die Hausverwaltung -, -en домоуправление
das Hausbuch –(e)s, -er домовая книга
der (Haus) Aufgang –(e)s, -er подъезд
das Stockwerk –(e)s, -e, die Etage -, -n, этаж
Er wohnt im zweiten Stock(werk), (in der zweiten Etage, zwei Treppen hoch). Он живёт на третьем этаже.
im Parterre, im Erdgeschoß на первом этаже
der Fahrstuhl –(e)s, -e лифт
Der Fahrstuhl ist außer Betrieb. Лифт не работает.
die Anmeldung -, -en зд.: прописка
sich anmelden (lassen) прописываться
sich abmelden (lassen) выписываться
Er wohnt unangemeldet. Он живёт без прописки.
die Miete -, -n квартплата
die Miete zahlen платить квартплату
zur Untermiete wohnen снимать комнату
der Mieter –s, жилец дома, квартиросъёмщик
der Untermieter –s, - квартирант, снимающий комнату в квартире у квартиросъемщика.
II. die Wohnung -, -en квартира
eine enge W. тесная ~, eine geräumige W. просторная ~;
eine W. mieten снимать ~; eine W. vermieten сдавать, сдать ~; tauschen обменивать ~; renovieren, instandsetzen ремонтировать ~; aufräumen убирать ~; einrichten обставлять ~; die W. beziehen (in die W. einziehen) въезжать в квартиру; jmdn in die W. einweisen(ie, ie), jmdn die W. Zuweisen предоставлять кому-л. ~, вселять в ~.
Einzimmerwohnung -, -en однокомнатная квартира
Zweizimmerwohnung двухкомнатная квартира
Parterrewohnung квартира на первом этаже
der Einzug –(e)s, ¨e въезд
den E. feiern праздновать новоселье
der Umzug –(e)s, ¨e переезд
(in andere Wohnung) umziehen переезжать на другую квартиру
die Einweisung -, -en зд.: ордер, (направление)
das Wohnungsamt –(e)s, ¨er жилищный отдел
die Wohnungsverwaltung -, -en жилищное управление
die Wohnungsbau-Genossenschaft -, -n жил площадь, жилое помещение
III. das Zimmer –s, -комната
das Z. einrichten обставить ~, das Z. aufräumen убирать ~, das Z. renovieren ремонтировать~, das Z. tünchen белить ~, das Z. tapezieren оклеивать ~ обоями.
Tapeten pl обои
Streichen (i, i) vt красить
das Vorzimmer передняя, прихожая
das Wohnzimmer жилая комната, общая комната (в квартире)
das Esszimmer столовая (в квартире)
das Kinderzimmer детская
das Schlafzimmer спальня
Das Zimmer geht auf den Hof (liegt nach dem Hof hinaus). Комната выходит во двор.
Das Zimmer liegt nach Norden (ist Nordseite). Комната выходит на север.
Das Zimmer geht zum Garten hinaus. Комната выходит в сад.
Das Zimmer hat eine schöne Aussicht über die Stadt. Из комнаты открывается красивый вид на город.
Einzelzimmer отдельная комната
Durchgangszimmer проходная комната
Möbel pl мебель
Gepolsterte Möbel мягкая мебель
die anschaffen приобретать ~, die Möbel aufstellen расставлять ~
Die Möbel passen gut zu den Tapeten. Мебель подходит к обоям.
die Einbaumöbel мебель, вделанная в стену
die Anbaumöbel комбинированная мебель
das Möbelstück –(e)s, -e предмет мебели
die Bettcouch –s, диван-кровать
der Teppich –(e)s, -e ковёр
die Stehlampe -, -n торшер, светильник
der Sessel –s, кресло
der Kronleuchter –s, люстра
der Spiegel –s, зеркало
der Kleiderschrank – s, ¨e платяной шкаф
IV. Küche -, -n кухня
Der Gasherd –(e)s, - e газовая плита
Der Gasherd hat vier Flammen (Der Gasherd ist vierflamig). Плита имеет четыре горелки.
das Gas anstecken, anmachen зажигать газ; das Gas abstellen включать газ; das Gas klein stellen уменьшать пламя
der Ausguss –sses, ¨sse раковина
den Ausguss reinigen чистить раковину
Der Ausguss ist verstopft. Раковина засорилась.
das Bad –(e)s, ¨er, das Badezimmer –s, ванная (комната)
die (Bade) Wanne -, -n, ванна
das Wasser in die Wanne laufen lassen напустить воду в ванну
das Waschbecken –s, - умывальник
der Wasserhahn –(e)s, ¨e кран
den W. aufdrehen открыть ~, den W. zudrehen закрыть ~
Der Wasserhahn tropft. Из крана капает вода.
Die Wasserleitung -, -en водопровод
das Wasser abstellen перекрывать, отключить воду, das Wasser aufwischen подтереть ~
Das Wasser läuft über. Вода течёт через верх.
das Rohrbruch –(e)s, ¨e авария водопровода
Bei uns ist Rohrbruch. У нас лопнула труба.
V. die elektrische Leitung -, -en электропроводка
die Lampe -, -n, лампа
Stehlampe торшер
Deckenlampe, Deckenleuchte -, -n люстра
die Birne -, -n электрическая лампочка
eine Sechziger (umg.)= eine 60-Watt-Birne
die B. einschrauben, eindrehen ввернуть ~ , ausschrauben, ausdrehen вывернуть~
Die Birne ist durchgebrannt. Лампочка перегорела.
der Kurzschluss –sses, -¨sse, короткое замыкание
die Sicherung -, -en пробка
Die Sicherung ist durchgebrannt. Пробки перегорели.
die Steckdose -,-n штепсельная розетка
der Stecker –s, штепсельная вилка
Das Licht geht aus (ist ausgegangen). Свет погас.
das Licht brennen lassen забыть потушить свет
Ich habe im Gang das Licht brennen lassen. Я забыл потушить свет в коридоре.
die Klingel -,-n звонок
Die Klingel geht nicht. Звонок не работает.

V. die Instandsetzung -, die Renovierung - ремонт (капитальный)
Instandsetzungsarbeiten, Renovierungsarbeiten an (Dat.)ausführen производить ремонт; instandsetzen, renovieren vt ремонтировать
Reparaturen pl ремонт (мелкий)
Reparieren vt чинить, ремонтировать
einige Reparaturarbeiten:
Fenster verglasen застеклить окна
den Rahmen einsetzen, streichen вставить, покрасить раму
den Fußboden streichen (i, i) покрасить пол
die Decke tünchen побелить потолок
der Handwerker –s, - мастер
den H. holen (rufen, kommen lassen) позвать мастера
Handwerker: der Elektriker, der Installateur монтёр, der Klempner водопроводчик, der Maler маляр, der Schlosser слесарь, Glaser стекольщик.
VI. auf eigene Kosten за свой счёт
einen Vorzug haben vor (Dat.) иметь преимущество перед чем-л.
Sich der Mode unterwerfen поддаться моде
in eigene Pflege nehmen зд.: взять на самообслуживание
aus eigener Kraft собственными силами


ÜBNGEN ZUR VOKABELLISTE
I. Antworten Sie auf die Fragen, leiten Sie die Antworten mit „ja" oder „nein" ein:
A. Vokabeln I
1. Ist das neue Wohnhaus in Ihrer Straße bezugsfertig?
2. Ist Ihr Haus ein Neubau?
3. Ist Ihr Haus modern ausgestattet? Hat es Fernheizung, fließendes Warmwasser und einen Müllschlucker?
4. Gibt es im Erdgeschoss Ihres Hauses ein Lebensmittelgeschäft?
5. Hat Ihr Haus nur einen Aufgang?
6. Ist der Fahrstuhl in Ihrem Haus oft außer Betrieb?
7. Muss man sich beim Umzug in die neue Wohnung abmelden?
8. Zahlen Sie die Miete immer rechtzeitig?
9. Wohnt Student N. immer noch zur Untermiete?
B. Vokabeln II, III
10. Sind Ihre Bekannten in die neue Wohnung noch nicht eingezogen? Haben Sie noch keine Einweisung bekommen?
11. Ist Ihnen Ihre Wohnung vom Wohnungsamt zugewiesen worden?
12. Haben Sie Ihre Wohnung einmal renovieren lassen?
13. Hat ihr Zimmer eine schöne Aussicht?
14. Liegt Ihr Zimmer nach Norden? Ist es ein Durchgangszimmer?
15. Ist Ihr Zimmer tapeziert Ist ihr Zimmer gestrichen?
16. Ist Ihr Zimmer modern eingerichtet? Haben Sie schon die neuen Möbel angeschafft? Sind das Anbaumöbel?
C. Vokabeln IV, V, VI
17. Hat ihre Küche einen eingebauten Kühlschrank?
18. Ist Ihr Gasherd vierflammig?
19. Stellen sie das Gas ab, wenn sie fortgehen?
20. Hast du das Gas kleingestellt?
21. Müssen Sie den Ausguss oft reinigen?
22. Hast du Wasser in die Wanne laufen lassen?
23. Muss man das Wasser abstellen, wenn ein Rohrbruch ist?
24. Lassen Sie den Klempner kommen, wenn der Wasserhahn tropft?
25. Schrauben Sie die neue Sicherung selbst ein, wenn es Kurzschluss gibt?
26. Könnten Sie die Klingel reparieren, falls Sie nicht ginge?
27. Lassen Sie das Licht brennen, wenn Sie das Haus verlassen?
28. Könnten Sie selbst einige Reparaturarbeiten an Ihrem Zimmer ausführen? Könnten Sie Fenster verglasen, Fensterrahmen einsetzen, den Fußboden streichen?
II. Ersetzen Sie die fettgedruckten Wörter durch die ei geklammerten stellen Sie danach den Satz in Frageform:
A. Vokabeln I, II, III
1. Das Haus dort drüben an der Ecke ist fertiggebaut worden.
(schlüsselfertig übergeben, modernisiert, renoviert)
2. Das Wohnhaus dem Kino gegenüber ist ein Neubau.
(ein Hochhaus, ein Altbau, bezugsfertig, modern ausgestattet)
3. Er wohnt drei Treppen hoch.
(im dritten Stockwerk, im Parterre, zur Untermiete, unangemeldet)
4. Seine Wohnung ist leider nicht geräumig genug.
(etwas eng, unfreundlich, altmodisch eingerichtet)
5. Sie will ihre Wohnung renovieren lassen.
(aufräumen, mit Anbaumöbel einrichten, tauschen)
6. Sie sind in die neue Wohnung vom Wohnungsamt eingewiesen worden.
(erst vor ein paar Wochen eingezogen, noch nicht umgezogen)
7. Sie haben diese Zweizimmerwohnung über das Wohnungsamt erhalten.
(über den Betrieb, kostenlos)
8. Ihr Zimmer hat eine schöne Aussicht.
(liegt nach Süden, geht auf den Hof, geht zum Garten hinaus)
9. Er will sein Zimmer tünchen lassen.
(tapezieren, streichen, renovieren)
10. Diese Gardinen passen gut zu den Tapetenn.
(zu den Bettcouch, zu den Möbel, zu der Deckenleuchte)
B. Vokabeln IV, V, VI
11. Sie hat das Gas angemacht.
(abgestellt, kleingestellt)
12. Sie soll das Wasser abstellen.
(das Gas, das Bügeleisen, das Radio)
13. Der Ausguss ist verstopft, er muss gereinigt werden.
(das Waschbecken)
14. Die Birne ist durchgebrannt, man muss sie auswechseln.
(die Sicherung)
15. Die Klingel geht nicht.
(der Staubsauger, das Telefon)
16. Das Licht ist ausgegangen, man muss die Sicherung nachprüen.
(die Steckdose, der Stecker)
17. Der Fußboden ist frisch gestrichen.
(die Tür, der Fensterrahmen, der Küchentisch)
III. Erweitern Sie folgende Sätze durch die eingeklammerten Satzgruppen:
Das Haus ist schlüsselfertig übergeben; wir sind in dieses Haus eingezogen.
(unlängst, heute, vor zwei Wochen, Anfang Januar)
Diese Wohnung ist uns zugewiesen worden. (vom Wohnungsamt, vom Betrieb, heute, vor zwei Monaten)
Das Haus ist instandgesetzt worden. (von der Hausverwaltung, von der Hausverwaltung, von der Hausgemeinschaftsleitung, vor kurzem)
Wir haben unsere Wohnung renoviert. (auf eigene Kosten, im vorigen Jahr, erst vor kurzem, vor dem Umzug)
Sie haben ihre Wohnung eingerichtet. (modern, schön, mit viel Geschmack, ganz anders).
IV. Ergänzen Sie die folgende Sätze:
A. Vokabeln I, II, III.
1. Jedes Jahr werden in Moskau über 300 Neubauten den Moskauern … übergeben.
2. Vorgestern sind wir in die neue Wohnung…
3. Dieser Student ist schon ins Studentenwohnheim…
4. Wir haben die Wohnung über … erhalten.
5. Unser Wohnzimmer …nach dem Hof hinaus, das Schlafzimmer … auf die Straße.
6. Unser Gasherd hat vier…
7. Wir haben uns für das Schlafzimmer … angeschafft.
8. Unser Haus ist vor kurzem von der Wohnungsverwaltung…worden.
9. Wir haben unsere Wohnung auf eigene Kosten…
10. Wir haben im Wohnzimmer die Wände quittengelb…, die Decke aber hellblau …lassen.
B. Vokabeln IV, V, VI
11. Die Sicherung ist durchgebrannt, wir müssen eine nee Sicherung …
12. Es gibt Kurzschluss, wir müssen … kommen lassen.
13. Sie müssen kopfen, unsere Klingel … nicht.
14. Drehe Sie den Warmwasserhahn fester zu, sonst …er.
15. Für die Wohnung zahlen wir 8 Rubel …
16. Die Zimmer haben Sie wirklich schön … . Man muss Ihren Geschmack loben.
17. das Licht ist schon vor einer Stunde … Ich glaube, es ist Kurzschluss.
V. Sagen Sie die fettgedruckten Wörter und Wortgruppen anders, ohne den Inhalt der Sätze zu verändern:
1. Das Haus ist bezugsfertig.
2. Vor zwei Wochen sind wir umgezogen.
3. Die Instandsetzungsarbeiten am Haus haben schon begonnen.
4. Das Licht ist ausgegangen, wir müssen den Installateur kommen lassen.
5. Das Arbeitszimmer liegt nach dem Hof hinaus.
6. Wir wurden in diese Wohnung vom Wohnungsamt eingewiesen.
7. In der Küche haben wir einen Gasherd mit vier Flammen.
8. Diese Birne ist durchgebrannt. Kannst du eine neue Birne einschrauben?
9. Er wohnt im diesem Haus ohne Anmeldung.
10. Mein Zimmer ist Nordseite.
VI. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1. Дом готов к въезду жильцов. 2. Я уже получил ордер на (для) новую квартиру. 3. Где находится жилищное управление? 4. Ты уже прописался? 5. Я плачу квартплату каждый месяц. 6. Когда ты переезжаешь на(в) новую квартиру? 7. Наша квартира просторная. 8. Окна моей комнаты (моя комната) выходят на улице. 9. Мы обставили свою квартиру по-современному. 10. Мне хочется приобрести диван-кровать и красивую люстру. 11. В нашем доме нет горячей воды. 12. Открой кран и налей воды в ванну. 13. Ты забыл выключить свет в коридоре. 14. Умывальник засорился. 15. Свет погас. 16. Вверни новую 60-ваттную лампочку. 17. Вода переливается через край. 18. Звонок не работает. 19. В нашей квартире лопнула труба. 20. Зажги свет на кухне. Зажги газ. 21. Мы оклеили спальню обоями. 22. Мы ремонтируем квартиру. 23. Мы хотим поменять квартиру. 24. Завтра мы празднуем новоселье. Ты придёшь? 25. наша квартира находится на 2-м этаже.
VII. Sprechen Sie zu folgende Themen, verwenden Sie die eingeklammerten Wörter und Wortgruppen:
1. Einzug i die neue Wohnung (schlüsselfertig, Einweisung, sich abmelden, sich ins Hausbuch einschreiben lassen, einziehen, Einzug feiern)
2. Eine Neubauwohnung (modern, ausstatten, Fernheizung, Bad, Heißwasser, Müllschlucker, Einbauschrank, Kühlschrank, Gasherd, vierflammig, zweiflammig)
3. Eine modern eingerichtete Wohnung (sich der Mode unterwerfen, streichen lassen, Deckenleuchte, Anbaumöbel, anschaffen, Ausziehtisch, freundlich wirken, geschmackvoll)
VII. Führen Sie Gespräche zu folgenden Situationen:
1. Sie antworten auf die Fragen eines Deutschen, der sich für den Wohnungsbau in Ihrer Stadt interessiert.
2. Sie besuchen Ihren guten Bekannten in seiner neuen Wohnung. Sie tauschen Ihre Eindrücke über die Wohnung aus.
3. Sie wollen Ihre Wohnung bzw. Ihr Zimmer tauschen. Wie beschreiben Sie Ihre Wohnung?
4. Sie wollen ihre Wohnung renovieren lassen. Sie sprechen mit dem Handwecker über die bevorstehenden Reparaturarbeiten.
5. In Ihrem Wohnzimmer ist plötzlich das Licht ausgegangen. Sie und Ihre Schwester wollen die Ursache finden.
6. Sie sprechen mit dem Klempner, den Sie haben rufen lassen.
IX. Verwenden Sie folgende Sätze in kurzen Situationsbildern:

1. Das Haus ist schon schlüsselfertig. 2. Ich habe mich noch nicht angemeldet. 3. Wann feierst du den Einzug? 4. Er wohnt zur Untermiete. 5. Wie hast du dein Zimmer eingerichtet? 6. Mein Zimmer hat eine schone Aussicht über die Stadt. 7. Anbaumöbel sind sehr praktisch. 8. Im Frühjahr wollen wir unsere Wohnung renovieren lassen. 9. Stelle das Gas klein. 10. Der Ausguss ist verstopft. 11. Der Wasserhahn tropft. 12. Es gibt Rohrbruch. 13. Es hat Kurzschluss gegeben. 14. Die Klingel geht nicht.
X. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1. Недавно мы купили двух¬комнатную квартиру в новом доме. Дом был готов к заселению в марте, а 5-го апреля мы получили ордер. Несколькими днями позже мы пере¬ехали и прописались. Мы платим за квартиру …рублей в месяц. В апреле мы праздновали новоселье. Обстановка. нашей квартиры понравилась друзьям. Они очень хвали¬ли наш вкус.
2. В нашем доме, три подъезда. Наша квартира на¬ходится на третьем этаже. Моя комната выходит на запад. В моей комнате солнце бывает после полудня. Моя комната оклеена обоями, дверь и окна покрашены. Незадолго до нашего переезда в квартире был ремонт. После ремонта моя комната выглядит очень приветливо. В комнате очень чисто, так как я убираю каждый день.
3. Я сидел за письменным столом и читал. Вдруг по¬гас свет. Я. подумал, что перегорела лампочка. Я вывер¬нул лампочку и ввернул новую, но и эта лампочка не горела. Сестра сказала, что у нас наверно короткое за¬мыкание, потому что розетка не в порядке. Я исправил розетку, ввернул новую пробку и зажег свет. Теперь я мог снова работать.
4. Однажды я пришел к Паулю, долго звонил, но никто не открывал. «Вероятно, не работает звонок», по-думал я. Когда я постучал, мне открыла мать Пауля. В - ванне и на- кухне было настоящее наводнение (все плавало). Вода переливалась через края умывальника. Я быстро перекрыл воду и проверил, не лопнула ли труба. Тут я увидел, что на кухне засорилась раковина, а кран с горячей водой не закрыв Мать Пауля не могла плотно закрыть кран. Через несколько минут все было в порядке.
XI. . Erzählen Sie den Text nach, verwenden Sie die fettgedruckten Worfer und Wortgruppen:
EIN PARADIES FOR BERLINER JUNGGESELLEN

Für Junggesellen und andere alleinstehende Burger werden in Berlin fünfgeschossige Häuser mit komfortablen Einzimmerwohnungen gebaut. Der 19 Quadratmeter große Wohnraum wird von einer großen Fensterfront beherrscht, die einen guten Ausblick auf die Hauptverkehrstraße des Nordens, die Schönhäuser Allee, gestattet.
Klein, aber ideal für Einzelpersonen ist die moderne Einbauküche mit dem schmucken Gasherd. Ein Durchlaufehitzer liefert ständig warmes Wasser.
Wir gehen durch einen kurzen Korridor mit dem eingebauten Garderobenschrank und werfen noch schnell einen Blick in die gekachelte Toilette mit einer Nische, in der sich ein Brausebad befindet. Alle Zimmer haben einen dunkel-grünen, gemusterten Fußbodenbelag. Jede Wohnung hat einen Anschluss die Gemeinschaftsfernsehantenne auf dem Dach. Im Winter sind alle Raume durch die Zentralheizung mollig warm.
der Junggeselle -n, -n, холостяк
fünfgeschossig = fünfstockig пятиэтажный
der Durchlaufehitzer -s, - нагревательное устройство
der Fußbodenbelag -es, "e покрытие для пола
das Brausebad -(e)s, -er душ
die Gemeinschaftsantenne -, -n общая телевизионная антенна
. XII. Erzählen Sie den Text nach, verwenden Sie die fettgedruckten Wörter und Wortgruppen:
„Es brennt!" rief Frau Müller schrill aus der offenen Korridortür. „Im Badezimmer auch?" rief Herr Müller. „Überall!" Dann machte sie die Tür zu.
Frau Kulicke, die eine Etage tiefer in der Küche Nachthemden plättete, hatte alles gehört und fing an zu zittern. Sie eilte in das Wohnzimmer und stammelte: „Mann, bei Müllers brennt’s! "
Herr Kulicke sprang von der Couch auf. „Bei Müllers brennt’s! Wo denn?"
„Im Badezimmer! Und überall!"
„Stimmt es auch wirklich? Woher weißt du eigentlich, dass es brennt?"
„Frau Müller hat es ganz laut im Treppenhaus gerufen."
„Dann müssten wir doch helfen", schreie Max, rannte hinaus und die Trppe hinauf zu Müllers Korridortür. Dort lautete er Sturm. Frau Müller öffnete. Sie hatte einen Bademantel an. Als sie Herr Kulicke erkannte, stieß sie einen Schrei aus und schlug die Tür zu.
„Brennt’s bei Ihnen?" rief Herr Kulicke. „Ja", rief Frau Müller von drinnen. „Ich habe jetzt leider keine Zeit."
In diesem Augenblick kam Herr Müller die Treppe herauf.
„Bei Ihnen brennt’s" rief Max.
„Das weiß ich," sagte Herr Müller und steckte gereizt den Schlüssel ins Schloss. „Kümmern Sie sich um Ihre eigene Wohnung!"
„Oben sind sie wahnsinnig geworden", berichtete Herr Kulicke. „Die Müllerin läuft halb nackt herum und der Müller sagt, es gehe uns gar nichts an, wenn es bei ihnen brennt."
„Vielleicht haben sie vor Schreck wirklich den Verstand verloren? Still!"
Beide lauschen. In Müllers Badezimmer hört man Wasser laufen. „Sie löschen", stöhnt Frau Kulicke. „Wir müssen die Feuerwehr rufen."
„Ich gehe noch mal ‚ rauf", sagt Herr Kulicke entschlossen. Er eilt die Treppe hinauf und klingelt. Diesmal öffnet Herr Müller in Hose und Hemd.
„Was wollen Sie denn schon wieder?" fragt er zornig.
„Herr Muller, sagt Max Kulicke. „Brennt's wirklich bei Ihnen?"
„Selbstverständlich. Das Licht brennt wieder. Deshalb habe ich doch vorhin im Keller gesessen und repariert, weil es Kurzschluss gab. Nun lassen Sie uns endlich in Rune baden."
„Was ist?" fragte Frau Kulicke, als Max 'runterkam.
„Gar nicht", knurrte er. „Die Sicherung war durchgebrannt, weiter nichts."
„Aber es riecht doch nach Brand." Da fiel Frau Kulicke plötzlich ihr Bügeleisen ein, das sie nicht abgestellt hatte. Sie stutzte in die Küche. „Max", schrie sie, „komm ganz schnell! Dein Nachthemd brennt."
es brennt горит, пожар
eine Etage tiefer этажом ниже
Sturm läuten звонить как можно сильнее (как на пожар)
die Feuerwehr -, -en пожарная команда
sich kümmern um (Akk.) беспокоиться
das Bügeleisen -s, - утюг .
in Hose und Hemd без пиджака




Die Wohnung
Spät am Abend ruft mich Erika an und teilt mir ihre Freude mich: sie und ihre Familie ziehen heute in eine neue Wohnung ein! Ich gratuliere Erika und ihre Familie. „Danke, danke vielmals, liebe Erna! Ich bin so glücklich!" sagt Erika. – „Wie groß ist die Wohnung?" fragte ich.- „Oh, sie besteht aus 3 Zimmern. Es gibt natürlich auch eine Küche und ein Badezimmer. Die Wohnung sieht ganz modern aus, sie hat alle Bequemlichkeiten: Gas, Zentralheizung, Wasserleitung, Telefon und sogar einen Müllschlucker im Treppenhaus! Und jetzt verzeihe mir, ich habe es eilig. Komm schnell zu uns, und du siehst alles selbst. Morgen richte ich meine Wohnung ein , und ich brauchte deinen Rat und deine Hilfe beim Wohnungseinrichten". „ Und wo wohnst du denn eigentlich jetzt?" ich in den Hörer . „ Ach, ja. Ich bin ganz außer mir vor Freude. Bitte, schreibe meine Adresse auf. Seit heute, liebe Erna, wohne ich Gartenstraße 17. Die Hausnummer siehst du über der Haustür. Wohnung Nummer 8. Sie liegt im zweiten Stock, den Fahrstuhl brauchst du also nicht. Na, hör mal, Erna, Karl Werner der ist jetzt mein Nachbar, er wohnt auch in der Gartenstraße und ganz in der Nähe vor mir! Jetzt aber Schluss , ich wartr auf dich. Grüße deinen Mann bitte von mir. Auf Wiedersehen!"- „ Wir kommen zusammen", rufe ich. Aber sie gibt schon keine Antwort. Ich hänge den Hörer ab.
Am nächsten Morgen stehen wir früh auf. Um 9 Uhr verlassen wir das Haus. An der Straßenkreuzung nehmen wir ein Taxi und fahren bis zur Gartenstraße. An der Ecke steigen wir aus. Mein Mann sucht nach der Hausnummer, aber gerade beim Hauseingang begegnen wir Erika selbst und ihrem Mann Hans.
„ Oh, sie kommen zur recht Zeit", ruft Erika aus. Wir steigen die Treppe hinauf. Vor der Wohnungstür bleiben wir stehen. Erika nimmt den Schlüssel und schließt die Tür auf. Wir treten in die Wohnung ein.
***
Erika: Nun, hier, in diesem Vorzimmer ist die Garderobe. Bitte, hängt eure Mäntel an den Haken. Alex, lege deinen Hut auf die Hutablage.Jetzt, seht, hier links ist das Wohnzimmer mit einem Balkon, es ist ein Esszimmer zugleich. Dort, neben Wohnzimmer ist das Kinderzimmer. Hier rechts ist die Küche. Zwischen der Küche und der Schlafzimmer ist das Bad mit der Toilette. Na, und wie gefällt das euch?
Alex: Die Wohnung ist ja großartig!
Erika: Wirklich? Das freut mir sehr. Und jetzt helft uns bitte beim Einrichten.
Alex: Mit Vergnügen ! Beginnen wir mit dem Schlafzimmer. Hier das Bett. Wohin kommt es, Erika?
Erika: Stelle es an diese Wand und das Tischen ans Bett. Hans, hilf Alex! Und du, Erna, lege bitte den Teppich auf den Fußboden.
Hans: Erika, das ist kein Platz mehr.
Erika: Dann stellt das Tischchen bitte vors Fenster! Ich stelle darauf dann einen Empfänger.
Alex: Und der Schreibtisch kommt auch an diese Wand?
Erika: Nein, nicht alles an eine Seite. Bringt ihn bitte ins Nebenzimmer.
Hans: Aber sieh mal, in diesem Zimmer ist auch noch viel Platz.
Erika: Macht nichts. Wir stellen dorthin den Kleiderschrank.
Alex: Stellen wir ihn in die Ecke dort?
Erika: Nein, neben die Tür. Und in die Ecke stelle den Spiegel.
Erna: Wohin kommt dieses Bild?
Erika: Ins Wohnzimmer. Hänge es über die Couch. Aber nicht zu hoch.
Alex: Ist das alles?
Erika: Ja, nur der Kronleuchter liegt noch auf dem Fußboden.
Hans: Ich hänge ihn gleich an die Decke.
Erna: und wohin stellst du deine Stehllampe, Erika ?
Erika: Natürlich ins Wohnzimmer, neben meinen Sessel.
Erna: Dann sind wir fertig, nicht war?
Erika und Hans: Ja, wir danken euch sehr und laden euch am Sonnabend zur Einzugsfeier ein.

Übungen

1. Beantworten Sie die Fragen!
a) 1. Wann ruft mich Erika an?
2. Was teilt Erika mit?
3. Wohin zieht ihre Familie ein?
4. Aus wie viel Zimmern besteht die Wohnung?
5. Wie sieht die Wohnung aus? Welche Bequemlichten hat sie? Wann richtet Erika ihre
Wohnung ein? Was braucht sie beim Wohnungseinrichten?
6.Welche Adresse hat jetzt Erika?
7. In welchem Stock liegt die Wochnung?
8. Brauchst Erika einen Fahrstuhl beim Hinaufsteigen?
9. Wer ist ihr Nachbar jetzt?
10. Wann stehen wir am nächsten Morgen auf?
11. Wann verlassen wir das Haus?
12. Wo nehmen wir ein Taxi?
13. Wo steigen wir aus?
14. Wem begegnen wir beim Hauseingang?
15. Wer sucht nach dem Wohnungsschlüssel?

b) 1.Wo wohnen Sie?
2. Wie ist ihre Adresse?
3.In welchen Stock wohnen Sie?
4.Fahren Sie mit dem Fahrstuhl hinauf?
5.Hat Ihre Wohnung alle Bequemlichkeiten?
6.Haben Sie auch ein Telefon? Welche Telefonnummer haben Sie?
7. Aus wieviel Zimmern besteht Ihre Wohnung?
8. Sieht Ihre Wohnung modern aus?
9. Was steht in Ihrem Wohnzimmer?
10. Was steht in einem Schlafzimmer?
***
a) 1. Legen Sie ihre Bücher auf den Tisch?
2. Liegen Ihre Bücher auf dem Tisch?
3. Hängen Sie Ihre Kleider in den Kleiderschrank?
4.Hängen Ihre Kleider im Kleiderschrank?

b) 1. Legen Sie den Teppich auf den Fußboden?
2. Liegt der Teppich auf dem Fußboden?
3. Sitzen Sie immer auf dieser Bank?
4. Steht die Lampe auf dem Tisch?
5. Stellen Sie die Lampe auf den Tisch?
c) 1. Steht Ihr Schreibtisch am Fenster?
2. Stellen Sie Ihren Schreibtisch an das Fenster?
3. Was hängt an der Wand links?
4. Was hängen Sie an die Wand?
5. Sitzen Sie immer an diesem Tisch?
d) 1. Hängt die Lampe über dem Tisch?
2. Hängen Sie ihre Lampe über den Tisch?
e) 1.Steht Ihr Schreibentisch neben dem Bücherschrank?
2. Stellen Sie Ihren Schreibtisch neben den Bücherschrank?
f) 1. Liegen die Hefte unter dem Buch?
2. Was hängen Sie unter das Bild?
3. Legen Sie etwas unter den Tisch?
g) 1. Was steht vor der Tafel?
2. Was stellen Sie vor die Tafel?

h) 1. Liegt hinter diesem Haus ein Garten?
2. Stellen Sie etwas hinter den Schrank?
i) 1. Was hängt zwischen diesen Fenstern?
2. Stellen Sie etwas zwischen die Fenster?
2. Setzen Sie ein!

a) Legen oder liegen

1. … Sie den Teppich ins Wohnzimmer vor die Couch! 2. Wo … der Schlüssel von meinem Zimmer? 3. Die Kinder … schon im Bett.4. Das Mädchen … seinen Hut auf die Hutablage.

b) stellen oder stehen

1. … du die Stehlampe vor den Schreibtisch oder in die Ecke? 2. Wir … die Couch an die Wand im Arbeitzimmer.3. Warum … der Spiegel im Wohnzimmer? … Sie ihn ins Schlafzimmer! 4. Im Kinderzimmer … zwei Betten und dazwischen … ein Tischchen mit einem Stuhl.

c) hängen vt oder hängen vi
1. … wir dieses Bild an die Wand über das Klavier? – Nein, dort … schon eine Wandlampe. 2. Dein Mantel … an dem Haken im Vorzimmer. 3. Warum liegt der Kronleuchter noch auf dem Fußboden, … ihn an die Decke! 4. Ich … meine Kleider in den Kleiderschrank.

d) setzen oder sitzen


1. … Sie das Kind auf diesen Stuhl! 2. Am Abend … wir im Wohnzimmer und hören Radio.3. Er … an seinem Tisch und arbeitet. 4. … Sie ihren Sohn neben den Vater! 5. Wer an jenem Tisch vor dem Fenster?


3. Übersetzen Sie ins Deutsche; beachten Sie die Präpositionen!

1.Я ставлю стол под люстрой. 2. Положите свои тетради на стол. 3. Почему ты сидишь за этим столом? 4. Письменный стол я ставлю перед окном.5. Книжный шкаф мы ставим у стены , около письменного стола. 6. На стене между окнами висит картина. 7.За домом расположен сад. 8. Мы живем в доме на улице Восстания. 9. Кто работает за этим столом? 10. Поставь этот столик к стене между окнами. 11. Давайте повесим ковер на стену. – Нет, положим его на пол. Он всегда лежит на полу.

4. Übersetzen Sie ins Deutsche!

- Здравствуй, Ольга! Как поживаешь? Как дела с квартирой?
- Здравствуй, Нина. Разве ты не знаешь? Сегодня мы переезжаем на новую квартиру.
- Я поздравляю тебя. Меня это так радует! Где ты теперь живешь?
- Недалеко от завода, в доме № 20. Наша квартира на седьмом этаже. Это высоко, но это не имеет значения, в доме есть лифт.
- Как выглядит ваша квартира? Она нравится тебе?
- Очень. В квартире все удобства: газ, центральное отопление, телефон, на кухне есть водопровод. Я очень довольна своей квартирой.
- А ванная комната большая?
- Нет, она небольшая. Сейчас у нас много дел: мы обставляем нашу квартиру. Приходи, помоги мне. Мне нужен твой совет. В воскресенье я приглашаю вашу семью на новоселье.
- Да, извини, ты же не знаешь наш адрес. Запиши его, пожалуйста : Центральная улица, дом 20, квартира 50. Запиши также наш номер телефона. Обязательно позвони мне на этой неделе. Утром я всегда дома.
5. Übersetzen Sie ins Deutsche!

1. У меня квартира со всеми удобствами: газ, центральное отопление, мусоропровод. 2. В квартире три комнаты: столовая, детская, спальня. 3. Квартира красиво мебелирована. 4. В комнате 2 окна. Окна выходят в сад. 5. Я живу на втором этаже, мне не нужен лифт. 6. Где ты живешь? - Я живу на улице Герцена,дом 5, кв.3. 7. На столике в углу стоит приемник. У стола стоит кресло, здесь я часто сижу и слушаю музыку. 8. У стены стоит диван. На диване лежит ковер. Рядом с диваном стоит торшер. 9.Здесь нет больше места. Поставь этот столик в угол. Там много места.10.Платяной шкаф стоит в спальне. Здесь висят мои платья. 11. В комнате есть балкон. Это очень удобно. 12. Картина висит слишком высоко. Повесь ее над письменным столом. 13. Мы очень спешим. Давайте возьмем такси. Наши друзья уже ждут нас. 14. Что ты ищешь? – Я ищу ключ от комнаты. – Ключи лежат в кухне на столе. 15. Она ждет нас у входа в институт. 16. Приходите вовремя. Мы ждем вас. 17. Положи свою шляпу на вешалку. 18. Повесь пальто на крючок. 19. Куда мы поставим детскую кровать? – В спальню, конечно, между нашей кроватью и платяным шкафом. 20. Папа, когда мы переезжаем на новую квартиру ?– Имей терпенье, дочка. На этой неделе я принесу ключи от нашей квартиры. В воскресенье мы обязательно переедем. 21. Почему ты вешаешь картину рядом с зеркалом? Это некрасиво. 22. Извини меня, я очень спешу. Я позвоню тебе еще раз вечером. 23. Наша семья состоит из 3 человек. 24. Квартира состоит из двух комнат.

Немецкий СПИД

AIDS DRINGT VOR
Aktiver Wortschatz:
AIDS = Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrome (erworbenes Immun-Mangel-Syndrom)
an AIDS erkranken
das Virus (Viren), die Ausbreitung des Aids-Virus; der Virusträger
von Aids betroffen sein; der AIDS-Betroffene
HIV-Infiziert sein; der HIV-Infizierte
die Immunschwächekrankheit
HIV-Übertratung durch Bluttransfusion
anstecken; die Ansteckung; die Ansteckungsgefahr mindern
die Wahrscheinlichkeit der Ansteckung
der Aidspatient
etw. am Menschen testen/erproben
impfen; die Impfung
heilen; heilbar
den Ausbruch von Aids verhindern
das Immunsystem bricht/versagt
die Begleiterkrankung
die übertragbare Infektionskrankheit
das natürliche Abwehrsystem
die völlige Genesung
der Blutspender; die Bluttransfusion
den großen Schaden der Gesundheit zufügen/anrichten
sich vor etw. hüten
sich kurieren lassen
sich wirksam/effektiv erweisen
die Einmalgebrauchspritze
ein extremes Versagen des Immunsystems auslösen
das Humane Immundefizienzvirus (HIV)
für verschiedene Infektionen anfällig werden
unter die Testpflicht fallen/unter Test-Zwang stehen
anonyme und freiwillige Testmöglichkeiten errichten
unweigerlich zum Tod führen
die ärztliche Schweigepflicht verletzen
1. Drücken Sie den Gedanken anders aus:
1. Nach Schätzungen des Harvard AIDS-Instituts werden bis zum Jahr 2000 100 Millionen Menschen das Virus in sich tragen. 2. Über dem ganzen Planeten ballt sich der drohende Schatten der neuen Infektion zusammen. 3. Seit 1986 ist obligatorische AIDS-Kontrolle des Spenderblutes eingeführt. 4. Wie sollen sich die Menschen vor dieser schreklichen Krankheit vorsehen? 5. Der Kranke kann an einer harmlosen Grippe sterben, wenn das natürliche Abwehrsystem seines Körpers völlig zusammenbricht. 6. Im normalen täglichen Umgang mit anderen Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr für Aids, denn das Virus ist außerhalb des Körpers nicht lebensfähig. 7. Aids wird uns noch viele Jahre beschäftigen, denn auf absehbare Zeit gibt es keine umfassende medizinische Therapie. 8. HIV ist die Bezeichung für das Virus, das für den Ausbruch der tödlichen Immunschwäche-Krankheit verantwortlich ist. 9. Die Bevölkerung soll über Risiken, Ansteckungswege und Krankheitsbilder aufgeklärt werden. 10. In manchen russischen Krankenhäusern führten die Ärzte ungefragt an sämtlichen Patienten Aidstest durch und informierten dann die jeweiligen Arbeitgeber und Wohnungsgesellschaften.
2. Nennen Sie weitere Umschreibungen für AIDS:
AIDS – die Immunschwächekrankheit;
die Pest des XX. Jahrhunderts; ...
3. Betiteln Sie folgende Information:
Es sei ein großer Irrtum zu glauben, Aids greife nur noch in der Dritten Welt um sich, während es in den Industrieländern auf dem Rückzug sei, meinte Professor Hans-Dieter Brede (Frankfurt). Nach wie vor breite sich die Immunschwäche in Deutschland aus, und zwar in den Risikogruppen (Homosexuelle und Drogenabhängige) stärker als sonst in der Bevölkerung. Dem Bundesgesundheitsamt werden monatlich etwa 200 neue Fälle gemeldet. Ende Februar 1992 waren 7827 Bürger – davon nur 42 in den neuen Bundesländern – an Aids erkrankt und 50 700 mit dem HIV-Virus infiziert. Professor Wolfgang Stille (Frankfurt) verwies darauf, dass sich die Erkrankung regional unterschiedlich ausbreitet.
4. Lesen Sie folgenden Text. Fragen Sie Ihren Gesprächspartner, ob er darüber informiert ist.
AIDS IN FAKTEN
Anfang der achtziger Jahre trat Aids (Acquired Immune Deficiency Syndrome) zum erstenmal auf. Das rätselhafte Virus, das ein extremes Versagen des Immunsystems auslösen kann, fanden die Franzosen Barre-Sinoussi, Chermann und Montagnier vor genau zehn Jahren, kurz vor dem Amerikaner Robert Gallo. Das Humane Immundefizienvirus (HIV) lässt sich vor allem in Blut und Sperma nachweisen und kann jahrelang – durchschnittlich sind es zehn – in den Abwehrzellen verharren und sie dabei langsam zerstören. Das in die Zelle eingedrungene HI-Virus klinkt sein Erbgut in das der Zelle ein und macht sie so zum Kollaborteur, der Neue Viren produziert. Der Körper wird anfällig für alle möglichen anderen Infektionen, die sonst völlig harmlos sind. Ist die Krankheit ausgebrochen, gibt es bislang keine Rettung für den Patienten. Verbesserte Medikamente vervielfachten die Überlebenszeit nach Ausbruch von AIDS inzwischen von 3,8 Monaten (1984) auf 13,7 Monate. Weltweit sind bisher 500 000 an Aids erkrankte Menschen gemeldet, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt jedoch, dass insgesamt etwa 2,5 Millionen Menschen erkrankt sind und sich mindestens 12 Millionen mit dem Virus infiziert haben. Nach Schätzungen des Harvard AIDS-Instituts werden bis zum Jaht 2000 100 Millionen Menschen das Virus in sich tragen.
(„Scala")

5. Welche Tatsachen aus dem folgenden Test finden Sie wichtig und interessant? Machen Sie darauf Ihre Studienkollegen aufmerksam. Was war für Sie nicht neu? Nennen Sie diese Tatsachen, gebrauchen Sie dabei folgende Redewendungen:
Das weiß ich.
Ich weiß Bescheid.
Ich bin darüber im Bilde.
Ich bin auf dem laufenden.
Ich bin darüber informiert.

AIDS-GEFAHR NICHT VERGESSEN!
Das Republikzentrum für Aids-Verhütung und –Bekämpfung erinnert, dass die Weltöffentlichkeit am 1. Dezember jährlich auf Anregung der WHO den Welttag des Kampfes gegen Aids begeht.
Es wäre müßig, die Aktualität dieses Problems gegenwärtig beweisen zu wollen. Über dem ganzen Planeten ballt sich der drohende Schatten der neuen Infektion zusammen.
Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind in 163 Ländern der Welt 480 399 Aidserkrankungsfälle registriert worden, darunter in Afrika – 144 883, in Amerika – 268 443, in den USA – 191 601, in Asien – 1 196, in Europa – 65 875. In der GUS sind 1264 mit Aids infizierten Menschen registriert, darunter 667 Bürger der GUS-Länder, einschließlich 288 Kinder bis zum 14. Lebensjahr.
In der Republik Kasachstan sind 17 aidsinfizierte Kranke ermittelt worden, darunter sieben Bürger der republik, einschließlich zwei Kinder.
Aids wird durch ein spezifisches Virus hervorgerufen. Es gerät ins Blut und verletzt das Immunsystem der Organismus. Infolgedessen wird der angesteckte Mensch „schutzlos" vor Mikroben und Geschwülsten.
Das Aids-Virus überträgt sich auf dreierlei Weise: auf sexuellem Wege, über Blut und dessen Präparate, von der aidsinfizierten schwangeren Mutter an das Neugeborene.
Am häufigsten geschieht das jedoch auf sexuellem Weg, also ist die Warscheinlichkeit der Aidsansteckung am höchsten dann, wenn einer ein Geschlechtsleben mit häufig wechselnden Partnern führt. Seit 1986 ist obligatorische Aids-Kontrolle des Spenderblutes eingeführt. Darum wird das Aids-Virus über das Blut fortgepflanzt, was am häufigsten unter Rauschgiftsüchtigen der Fall ist, die nichtsterile Spritzen und Nadeln benutzen.
Es ist bewiesen worden, daß Aids nicht durch Händedruck, Umarmen, Geschirr und Alltagsgegenstände, Bett- und Leibwäsche, Münzen und Lebensmittel übertragen wird. Auf üblichem Wege pflanzen sich die Aidserreger nicht fort; es besteht jedoch kein Anlaß zur Beruhigung.
Die Experten der Weltgesundheitsorganisation haben berechnet: Gegen das Jahr 2000 wird die Zahl der Aidskranken von 1,5 Millionen auf 12 bis 18 Millionen steigen, die Zahl der Infizierten wird von 9 bis 11 Millionen auf 30 bis 40 Millionen Menschen steigen.
Wie sollen sich die Menschen vor dieser schrecklichen Krankheit vorsehen?
Helfen kann dabei nur der eigene gesunde Menschen verstand. Vom Verhalten des Menschen selbst hängt in vielem die Gesundheit und das Wohlergehen seiner Angehörigen und Nächsten ab. Zufälliger Sexualverkehr mit Personen, die ein ungeregeltes Geschlechtsleben führen, ist zu vermeiden.
Je mehr Geschlechtspartner Sie haben, deszo höher ist das Risiko einer Aidsansteckung.
Wenn Sie anläßlich des Aids Zweifel haben und beunruhigt sind, müssen Sie sich an die Poliklinik des Republikzentrums für Aidsverhütung und –bekämpfung wenden.
Das können Sie anonym machen, d. h. ohne Namen, Adresse und Arbeitsstätte zu nennen.
Behüten Sie das Glück derer, die Sie lieben!
6. Risiko, Ansteckung, Leiden, Tod – Gedanken an schlimme Schicksale verbinden sich bei vielen Menschen mit dem Begriff Aids. Wie meinen Sie: Was soll man den Kindern über Aids erzählen, um jungen Leuten Ängste zu nehmen. Nehmen Sie folgende Publikation zu Hilfe.
Was ist AIDS?
Aids ist eine übertragbare Infektionskrankheit. Ihr Name bildet sich aus den Anfangsbuchstaben der englischen Wörter „Acquired Immune Deficiency Syndrome". Das bedeutet „Erworbenes Immunschwäche-Syndrom". Unter einem Syndrom versteht man einen ganzen Komplex verschiedener Krankheitsanzeichen, die in unterschiedlichen Kombinationen auftreten können.
Wie verläuft diese Krankheit?
Jeder Mensch hat ein natürliches Abwehrsystem. Es schützt ihn vor Krankheitserregern und macht ihn immun (unempfänglich).
Bei Aids wird das Immunsystem von HI-Virus (winziger Krankheitserreger) angegriffen und zunächst geschwächt. Nach und nach kann es seine Aufgabe immer schlechter erfüllen. Der Körper wird mit alltäglichen Krankheitserregern nicht mehr fertig. Der Kranke kann an einer harmlosen Grippe sterben, wenn das natürliche Abwehrsystem seines Körpers völlig zusammenbricht.
Aids-infiziert und Aids-krank ist ein unterschied. Worin besteht er?
Das Aids-Virus richtet in der Regel nicht sofort Schaden an. Es können viele Jahre vergehen, ehe ein infizierter Mensch von seiner Krankheit merkt und wirklich krank wird. Das ist gefährlich, denn Aids ist von jedem Infizierten übertragbar.
Seit Aids 1981 zum erstenmal wissenschaftlich beschreiben wurde, hat sich die Krankheit weltweit stark ausgebreitet. Wie geschieht das?
Die Aids-Viren finden sich in vielen Körperflüssigkeiten, in ganz geringer Mengen, zum Beispiel im Speichel und in den Tränen. Bedeutsam für die Ansteckung sind das Blut, die Samenflüssigkeiten des Mannes und Scheidenschleim der Frau. Wenn solche Körperflüssigkeiten eines Aids-infizierten oder –erkrankten Menschen in die Blutbahn eines Gesunden gelangen, wird Aids übertragen. Das geschieht hauptsächlich bei intimen Kontakten.
Können sich auch schon Kinder Aids einfangen?
Das ist bei uns kaum möglich. Bei Bluttransfusionen wird nur streng untersuchtes Blut verwendet. Und im normalen täglichen Umgang mit anderen Menschen besteht keine Anstekungsgefahr für Aids. Denn das Virus ist außerhalb des Körpers nicht lebensfähig. Man kann sich weder durch Händeschütteln noch auf der Toilette anstecken. Auch Küssen, gegenseitiges Streicheln ind Kuscheln junger Leute birgt kaum Ansteckungsgefahr.
Gefährlich wird es, wenn Blut eines Aids-Infizierten mit Wunden eines Gesunden in Berührung kommt. Das wäre bei Unfällen denkbar. Sind schwangere oder stillende Frauen Aids-infiziert, wird die Krankheit mit hoher Wahrscheinlichkeit schon auf das Kind übertragen.
Ist Angst vor Aids berechtigt?
Die WHO hat Aids zu ihrem Problem Nummer eins erklärt. Doch Angst hilft nicht. Wichtig ist, über die Krankheit Bescheid zu wissen. Sie wird uns noch viele Jahre beschäftigen, denn auf absehbare Zeit gibt es keine umfassende medizinische Therapie. Für junge Leute, die natürlich an Liebe mit Partnerschaft denken, bedeutet das, sich mit dem Problem Aids auseinnanderzusetzen und sich vor dieser Krankheit zu schützen.
Wo kann man sich darüber weiter informieren?
Zum Beispiel un den Kabineten für Gesundheitserziehung in den Kreisen und Bezirken, in den Aids-Konsultationspunkten, in Blutspende-Zentralen, bei der URANIA, in Ehe- und Sexualberatungsstellen. Aus dem Literaturangebot würde ich die Broschüre „Aids. Was muß ich wissen? Wie kann ich mich schützen?" von Niels Sönnichsen empfehlen oder „Laßt uns über Aids sprechen" von Kurt Starke.
Wichtig sind auch vertrauensvolle Gespräche mit Eltern, Lehrern und Fachleuten, die nicht Angst verbreiten, sondern wirksam über Aids aufklären.
7. Warum wird AIDS als Prototyp einer Krankheit des 21. Jahrhunderts bezeichnet? Ist diese Krankheit heilbar? Folgendes Interview hilft Ihnen diese Fragen zu beantworten.
„NICHT DAS VIRUS ALLEINE MACHT AIDS"
Mit Luc Montagnier, dem bedeutendsten Aids-Forscher, sprach der STERN über Impfstoffe, Medikamente, Ansteckungsverhütung und die verschiedenen Faktoren, die zur Immunschwäche führen.
Herr Professor Montagnier, Sie sind Arzt, haben in den letzten Jahren aber fast ausschließlich im Forschungslabor gearbeitet. Beschäftigen Sie sich mit der tödlichen Immunschwäche nur noch als wissenschaftlichem Problem?
Aus wissenschaftlicher Sicht ist Aids der Prototyp einer Krankheit im 21. Jahrhundert – ein kompliziertes Zusammenwirken von Viren und Immunabwehr, Hormonen und Erbgut. Die Folgen einer HIV-Infektion können als Modell dienen für andere Leiden, bei denen mehrere Faktoren zusammenwirken – zum Beispiel bei Krebs, Multipler Sklerose oder anderen rätselhaften Erkrankungen des Gehirns.
Und das Leiden der Kranken?
Die menschliche Seite geht mir nach wie vor sehr nahe. Haben Sie schon mal einen Aids-Patienten erlebt, bei dem die Krankheit voll ausgebrochen ist?
Wird es einen Impfstoff gegen die Immunschwäche geben?
Jahrelang sind wir im dunkeln getappt, alle Ansätze hatten sich als Sackgasse erwiesen. Jetzt sehe ich eine große Chance für den Impfstoff, der aus einem Teil der Virushülle besteht. Dieses Molekül kann nicht anstecken, es enthält keine genetische Information, programmiert aber das Immunsystemauf Abwehr aller ähnlichen Stoffe, also auch gegen das echte HIV 1, sobald es im Blut auftaucht.
Wie kann man den Impfstoff am Menschen testen?
Man testet möglichst Bevölkerungsgruppen, bei denen die Infektionsrate ohne Impfung jährlich um mindestens fünf Prozent steigt. Auch geringe Teilnehmerzahlen versprechen dort schnell aussagefähige Ergebnisse. Solche Voraussetzungen gibt es nur in der Dritten Welt. Die WHO hat sich jetzt für erste Versuche an jeweils 500 bis 1000 Freiwilligen in Uganda, Ruanda, Thailand und Brasilien entschieden.
Mit welchen Nebenwirkungen müssen die Versuchsteilnehmer rechnen?
In einer noch laufenden Versuchsphasewerden Dosis und Darreichungsform optimiert. Welche unerwarteten Nebenwirkungen sich trotzdem einstellen können, müssen größere Testreihen zeigen.
Ist es so sicher, daß Sie ihn an sich selbst testen würden?
Ja.
Sind Versuche in der Dritten Welt, wo die Menschen wenig aufgeklärt sind über die Risiken der moderner Medizin, ethisch vertretbar?
Probleme können vor allem in Afrika auftauchen, wo der Impfstoff – wie erwähnt – möglicherweise nicht gegen alle dort auftretenden Varianten des Virus wirkt.
Und was sagt man den Freiwilligen, die sich während der Versuche infizieren, weil sie keinen Impfstoff bekommen, sondern zu Vergleichsgruppen gehören, denen nur ein Scheinmedikament verabreicht wird?
Auch das ist ein großes etchisches Problem, das allerdings nicht nur im Zusammenhang mit Aids akut wird. Aber nicht das Experiment ist an der Ansteckung schuld. Die Betroffenen hätten sich auch ohne ihre Teilnahme an dem Versuch durch ihr riskantes Verhalten infiziert. Leider sind solche Tests für die Erprobung von Impfstoffen unerläßlich.
Wie lange wird es noch dauern, bis ein Impfstoff reif für dei Serienherstellung ist?
Die Vorbereitungen für die Versuche – Herstellung und Verteilung des Impfstoffes, Zusammenstellung der Versuchsteilnehmer, Aufklärung und Training aller Beteiligen und so weiter – werden noch ein bis zwei jahre dauern. Noch einmal zwei Jahre werden wir brauchen, um die Ergebnisse auszuwerten. Um keine voreiligen Versprechungen zu machen: Rechnen Sie mit fünf Jahren.
Werden die Entwicklungsländer den Impfstoff bezahlen können, wenn er einmal zugelassen ist?
Nein, jedenfalls nicht in den Mengen, in denen er dort gebraucht wird. Die Industrieländer werden für die Entwicklungsländer mit aufkommen müssen. Das wäre schon aus Selbstschutz notwendig. Wenn die Krankheit nicht überall auf dem Globus ausgerottet wird, kann sie immer wieder aufflackern.
Wird Aids eines Tages heilbar sein?
Ein Medikament gegen das HI-virus wird nicht ausreichen, auch nur den Ausbruch von Aids zu verhindern. Ich stelle mich damit zwar gegen eine weitverbreitete Auffassung unter Aids-Forschern, aber immer mehr glauben wie ich, daß die Krankheit nicht nur durch das HI-Virus, sondern durch zusätzliche Faktoren ausgelöst wird.
Eine schon länger umstrittene These: Die HIV-Infektion sei zwar notwendige Voraussetzung, nicht aber die einzige Ursache für Aids.
Dennoch nähere ich mich dieser Vorstellung. Nach unseren Forschungen bricht das Immunsystem durch Signale zusammen, die von diesen zusätzlichen Infektionen ausgehen.
Dann müßte man also bei HIV-Positiven jede zusätzliche Infektion verhindern, etwa durch vorsorgliche Gabe von Antibiotika.
Ja – solange die keine unvertretbaren nebenwirkungen erzeugen. Ich glaube, wir landen am Ende bei einer sehr komplizierten, sehr teuren Kombinationshandlung. Zu der werden nicht nur Anti-Virus-Mittel und Antibiotika gehören, sondern etwa auch Cyclosporin A, das heute vor allem nach Transplantationen gegeben wird, um Abstoßungsreaktionen gegen das Spenderorgan zu verhindern.
Wäre es nicht wesentlich einfacher, die Ansteckungefahr zu mindern, etwa indem man von den Forschungsmillionen der Virologen und Pharmakologen etwas mehr für die „Safer Sex" – Werbung abzweigt?
Auf diese Rechnung will ich nicht eingehen, aber ich stimme Innen zu: Ansteckungsverhütung ist die beste Aids-Bekämpfung.
Hat die Wissenschaft eine Theorie, was das HI-Virus plötzlich scharf gemacht hat? In Gewebeproben ist es inzwischen seit Jahrzehnten nachgewiesen, die ersten Krankheitsfälle traten Ende der 70er Jahre auf – gleichzeitig in den Ersten und der Dritten Welt.
Wahrscheinlich waren Schimpansen ein Reservoir, in dem das Virus unerkannt blieb. Affen wurden in Afrika häufig als Haustiere gehalten, durch Bisse kann der Erreger übertragen worden sein. Die geänderten Lebensumstände in den rasch wachsenden Großstädten, die Verbreitung von Prostitution, all das könnte die oben erwähnten Ko-Faktoren verschärft haben, die dann nach unserer Auffassung zum Ausbruch der Immunschwäche-Epidemie geführt haben. Die Afrikaner glauben dagegen, die Seuche sei von Weißen, zum Beispiel von Sex-Touristen eingeschleppt worden. Beide Erklärungen sind möglich.
8. Nehmen Sie Stellung zur folgenden Aussage:
Als Pest des XX. Jahrhunderts wird die Krankheit bezeichnet, die bereits seit einigen Jahren in der Welt grassiert. Sie verbreitet sich über die ganze Erde und stellt somit eine Pandemie dar. Der Vergleich mit der Pest ist also nur ein Tribut an die Analogie, die uns die Phantasie nahelegt, viel zu arm, um die wahren Maßstäbe der Gefahr und den Ernst der Lage wiederzugeben.
Seinen katastrophalen Folgen nach droht Aids Pest, Cholera und Pocken weit hinter sich zu lassen. Ja, Aids kann es möglicherweise sogar mit Atom-, Chemie- und sonstigen Massenvernichtungswaffen bei der Ausrottung der Gattung homo sapiens aufnehmen, wenn die Vernuft nicht über die selbstzerstörerischen Elementarkräfte des menschliches Daseins die Oberhand gewinnt. Diese selbstzerstörerische Wirkung rührt von den Mängeln und Unvollkommenheiten der Ordnung her, die die Menschheit als Ganzes aufzuweisen hat.
9. Bringen Sie schwerwiegende Argumente und überzeugen Sie Ihren Gesprächspartner davon, dass man folgende, eigentlich gar nicht komplizierte Regeln der Lebensführung beachten muß:
Treue bzw. dauernhafte und feste Partnerschaft wahren;
keinen Intimverkehr mit anderen Personen, besondern mit kaum Bekannten und Unbekannten, aufnehmen;
sich vor Prostituierten beiderlei Geschlechts hüten;
Spritzen bei Injektionen nicht wiederholt benutzen.
10. Die Aufklärung ist die wichtigste Voraussetzung bei der Bekämpfung der Krankheit AIDS. Was halten Sie davon? Charakterisieren Sie die Aufklärung über Aids in Russland. Nehmen Sie folgende Publikation zu Hilfe.
AUFKLÄRUNG ÜBER AIDS STEHT IN RUSSLAND NOCH AM ANFANG
Tabus behindern Umgang mit der Krankheit und den Kranken
Berlin (ID) – „Der Umgang unserer russischen Politiker mit der Krankheit Aids," sagt Tatjana Forner, „erinnert mich an den Umgang mit der Atomkraft. Es gibt weder Aufklärung noch irgendwelche offiziellen Informationen." Die Präsidentin des deutsch-russischen „Club DIALOG", die seit 23 Jahren in Berlin lebt, berichtete am Rande der 9. Internationalen Aidskonferenz über den problematischen Umgang mit der Aids-Epidemie in ihrer russischen Heimat. Seit 1988 arbeitet sie von Berlin aus eng mit dem Soziologen, Psychologen und Pädagogen Alexander Fein zusammen, der in St. Petersburg die erste Beratungsstelle für Aids-Kranke und HIV-Infizierte gegründet hat. HIV ist die Bezeichnung für das Virus, das für den Ausbruch der tödlichen Immunschwäche-Krankheit verantwortlich ist.
Da es keine offiziellen Statistiken über die Ausbreitung des Virus gebe, sei es derzeit sinnlos, über Zahlen zu spekulieren, meint Tatjana Forner. Bis zur Auflösung der Sowjetunion sei Aids aber in allen osteuropäischen Ländern praktisch kaum vorgekommen. mit der Abschottung der kommunistischen Gesellschaften vor Kontakten mit Ausländern und durch Reiseverbote sei auch das Virus „an den Landesgrenzen hängengeblieben".
Eine zusätzliche Hürde sei auch heute noch die weitbverbreitete Ächtung homosexueller Aktivitäten. „Vor drei Jahren," bestätigt auch ein 27jähriger Moskauer Schwuler (umgangssprachlich für Homosexueller), der namentlich nicht genannt werden wollte, „wußten die meisten Russen nicht, daß so etwas wie Homosexualität überhaupt existiert." Von den wenigen, die davon gehört hätten, glaubten viele, Schwulsein sei eine Krankheit, die behandelt werden müsse.
Daher verwundert es nicht, daß Homosexuelle häufig zwangsweise in Nervenheilanstalten eingewiesen wurden – abgesehen davon, daß ihnen darüber hinaus Gefängnisstrafen drohten. Angeblich soll vor zwei Wochen der entsprechende Paragraph 121 aus dem russischen Strafgesetzbuch gestrichen worden sein, wie Tatjana Forner von einem Landsmann auf der Aidskonferenz erfuhr. Sie traut die Information allerdings nicht. Doch selbst wenn es zutreffen sollte, sei es symptomatisch für den „Bewußtseinsstand der russischen Gesellschaft", daß sich das Parlament wohl nicht traute, die Entscheidung öffentlich zu machen.
Nicht nur das Thema Aids, Sexualität überhaupt, so Frau Forner, sei in ihrer Heimat absolut tabuisiert. „Mans spricht nicht darüber." Jugendliche würden weder zuhause noch in der Schule aufgeklärt. Schuld sei nicht allein das jahrzehntelang ideologisierte Familienleben, das den „sauberen Sowjetmenschen" in den Mittelpunkt stellte. Viel weiter noch reiche der Einfluß der russisch-orthodoxen Kirche und ihre leibfeindliche Einstellung zurück. „Bei der Aufklärung über Sexualität beginnen wir nicht bei Null, sondern bei Minus," meint die Aids-Expertin.
Aufklärung aber sei die wichtigste Voraussetzung bei der Bekämpfung der Krankheit Aids, die sich seit Öffnung der Grenzen zunehmend auch in der ehemaligen UdSSR ausbreitet. Je mehr Zeit vergehe, befürchtet Tatjana Forner, ohne daß die Bevölkerung über Risiken, Ansteckungswege und Krankheitsbilder aufgeklärt würde, desto schneller werde sich die Seuche ausbreiten. Gleichzeitig warnt sie westliche Experten davor, in Rußland mit den gleichen Mitteln zum Beispiel die Benutzung von Kondomen zu empfehlen wie zuhause. In Deutschland als üblich geltende Flugblätter, die sozusagen am lebenden Objekt das Überstreifen eines Kondoms darstellen, „würden in meiner Gesellschaft als Pornographie und Provokation aufgefaßt werden." Trotzdem, wiederholt sie, muß ganz schnell etwas geschehen. Denn die weitverbreitete Unkenntniss über das Virus sorge nicht nur für seine schnelle Verbreitung, sondern auch für dramatische soziale Ausgrenzungen von Aids-Kranken und HIV-Infizierten. Gerade weil die Ansteckungswege völlig unbekannt seien, würden die Betroffenen als vermeintliche Gefahrenquellen und „amoralische Elemente" oft gesellschaftlich isoliert. In manchen russischen Krankenhäusern führten die Ärtze ungefragt an sämtlichen Patienten Aidstest durch und informierten dann die jeweiligen Arbeitgeber und Wohnungsgesellschaften – mit dem Ergebnis, daß Virus-Infizierte oder –Kranke sehr schnell Arbeit und Wohnung verlieren. Vielen bleibe dann nur noch die Alternative, in eine entfernt liegende Stadt zu ziehen ober obdachlos zu werden.
Ein im Westen kaum nachvollziehbares Hindernis bei der Aufklärung über die Epidemie, meint Tatjana Forner abschließend, sei auch die offizielle Informationspolitik der vergangenen Jahrzehnte. Die Russen, gewohnt, belogen zu werden, glaubten niemandem mehr. Wer auch immer mit angeblich gesicherten Informationen auftrete, treffe auf tiefes Mißtrauen. Geglaubt werde nur dem, den man gut kenne. Forner: „Eine Blütezeit für Gerüchte."
Trotz allem, sagt sie, gebe es keinen Grund aufzugeben. Sie wünsche sich, daß sich in Rußland bald akzeptiert werde, was der deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker in seiner Eröffnungsrede zum Berliner Aids-Kongreß gesagt hat: Aids dürfe nicht als angeblich gerechte Strafe interpretiert werden. Das sei „eine entsetzliche unmenschliche Ausgrenzung von Kranken unter dem Deckmantel vorgeblicher Moral."
(„Neues Leben", Nr. 26, 30. Juni 1993)

11. Überzeugen Sie einen Skeptiker davon, daß AIDS die gefährlichste Bedrohung der Menschheit ist. Der Beitrag von H. Westermann kann Ihnen dabei helfen.
Die Ausbreitung des Aids-Virus ist nach Einschätzung von Entwicklungsminister Carl-Dieter Spranger (CSU) eine der „gefährlichsten Bedrohungen der Menschheit". Die Drittweltländer sind von der Aids-Seuche besonders hart betroffen. Nach der jüngsten WHO-Studie leben hier zwei Drittel der weltweit auf zehn bis zwölf Millionen geschätzten HIV-Infizierten. Bis zum Jahr 2000, so rechnet die WHO, wird es weltweit 30 bis 40 Millionen Menschen (90 Prozent davon in Entwicklungsländern) geben, die den Virus mit sich tragen. Ein Drittel davon werden Kinder im Alter unter fünf Jahren sein.
Spranger: „Die Zahlen sind erschütternd." Jeder 40. erwachsene Afrikaner ist heute Aids-infiziert. In einigen Städten sind bereits 80 Prozent der Krankenhausbetten mit Aids-Opfern belegt.
Zunehmende Bedeutung gewinnt die Übertratung im Zusammenhang mit Geburten besonders in Gegenden, in denen bereits 20 bis 30 Prozent der schwangeren Frauen HIV-Infiziert sind. Hier wird sich die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren wegen Aids fast verdoppeln und damit die in der Vergangenheit erzielten Erfolge der Mutter-Kind-Dienste größtenteils zunichte machen. Ein „ernst zunehmendes Problem" ist nach Einschätzung von Gesundheitsexperten der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) nach wie vor die HIV-Übertragung durch Bluttransfusionen und Injektionen, deren Anteil auf zusammen rund zehn Prozent geschätzt wird.
Krankheits- und Sterblichkeitsraten werden aber auch wegen anderer Infektionskrankheiten ansteigen, die durch die Immunschwächekrankheit Aids indirekt gefördert werden. „Hierbei handelt es sich insbesondere um die Tuberkulose, die eng mit der HIV-bedingten Immunschwäche korreliert," berichtet Rolf Korte von der GTZ. Aids ist aber auch ein soziales Problem. Experten zufolge besteht kein Zweifel, daß bei einem unkontrollieren Fortschreiten der Aids-Seuche in den Entwicklungsländern, deren soziale und ökonomische Strukturen äußerst gefahrdet sind. Aids betrifft gerade die bevölkerungspolitisch so wichtige Altersgruppe der 20- bis 40jährigen und hier vor allem die politisch, wirtschaftlich und soziokulturell maßgeblichen Fach- und Führungskräfte in den Stadten. Die schlimmsten Auswirkungen werden für die Familien vorausgesagt, denen nicht nur der Verlust des Lebensunterhalts droht. Sie trifft die ganze Wucht der sozialen Auswirkungen der Aids-Problematik: Isolation, Stigmatisierung und Arbeitslosigkeit. Aids kann daher zu massiven sozialen Spannungen führen.
Nach WHO-Schätzungen muß bis zum Jahr 2010 ein Viertel der Arbeitskräfte Afrikas wegen Aids aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Fazit der WHO: Aids bedroht die Stabilität Afrikas.
Hanko Westermann

Немцкий Курение и алкоголь

KINDER UND RAUCHEN
Aktiver Wortschatz:
dem Nikotin verfallen sein
mit dem Rauchen anfangen/aufhöreb
der Zigarettenkonsum
sich das Laster abgewöhnen
der Raucher/Nikotinabhängige/Nikotinkonsument
die durch das Rauchen bedingte Krankheit
dem Rauchen einen schonungslosen Kampf ansagen
die Antiraucher-Kampagne
Werbesports für Tabakerzeugnisse verbieten
Zigarettenautomaten aufstellen
eine schädliche Angewohnheit
die Gesundheit schädigen;gesundheitsschädlich
auf den menschlichen Körper negativ einwirken
unter Tabakrauchen leiden
eine Zigarette probieren
in Versuchung kommen
sich erwachsen vorkommen

1. Überzeugen Sie Ihren Gesprächspartner, dass Rauchen eine Angewohnheit ist. Nehmen Sie folgendes Interview zu Hilfe:

Von der Weltgesundheitsorganisation wird jedes Jahr, am 31. Mai, ein Gesundheitstag durchgeführt. Diesmal wird er dem Kampf gegen das Tabakrauchen gewidmet. Warum eigentlich? Diese und andere Fragen richtete ich an den Chefpsychiater und Narkologen des Ministeriums für Gesundheitswesen Kasachstans Max Gonopolski.

Vor einigen Jahrhunderten war Tabak aus Amerika nach Europa gebracht worden. Damals glaubte man, er könne als Heilmittel gegen einige Krankheiten dienen. Mit der Zeit hat sich das Tabakrauchen in eine weitverbreitete Gewohnheit verwandelt.
In der letzten Jahren sind in vielen Ländern diesbezüglich medizinische Untersuchungen vorgenommen worden, die beweisen, dass das Tabakrauchen sehr gesundheitsschädlich ist. In den USA rauchen heute rund 70 Millionen Menschen, auch in Kasachstan ist ihre Zahl sehr groß. Woran liegt es? Beim Verbrennen des Tabaks scheidet sich Rauch aus, der große Mengen von Schadstoffen enthält. Nach Angaben einiger Forscher sind es 300 an der Zahl. Wenn es in Wirklichkeit auch viel weniger sind, so "reicht" es doch, denn darunter gibt es auch kanzerogene, die die Bildung von Krebszellen stimulieren und sich auf die Tätigkeit des Herzens negativ auswirken. Viele Raucher können sich davon selbst überzeugen. Das Tabakrauchen ist eine Art Toxikomanie. Wir sprechen oft von Rauschgiften. Offiziell gehört der Tabak nicht dazu, aber er ruft ebenfalls Gewöhnung hervor, wirkt negativ auf den menschlichen Körper ein. Toxikomanie lässt sich als Krankheit bezeichnen. Zum Glück degradiert ein Raucher nicht geistig. Jedoch kommen dabei andere Merkmale, verbunden mit dem Genuss dieses Rauschgiftes, zum Vorschein. Anfangs rauchen die meisten Menschen wenig, dann immer mehr und mehr, oft viele Jahre hindurch. In dieser Zeit zeigt sich die Abhängigkeit des Menschen von diesem Stoff – die psychische und die physische. Das Gefühl ist dem Katzen – immer beim Trinken ähnlich. Mit der Zeit kann der Mensch schon nicht ohne Tabakrauchen auskommen, sonst beginnt er zu husten, sein Zustand verschlechtert sich. Er gibt kein einziger Organ im Körper des Menschen, der nicht der negativen Auswirkung des Tabaks unterworfen wäre. Mit der Zeit konsumiert der Raucher weniger Tabak. Warum? Weil sein Organismus ihn schon nicht ertragen kann, er ist durch und durch vergiftet.
Am meisten aber leiden unter Tabakrauchen Leuten, die selbst nicht rauchen, aber lange Jahre eng mit Rauchern verkehren. Somit schädigen die Raucher nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern noch mehr die der Leute, die sie umgeben. Es ist gut, dass viele Leute dies schon begreifen.

Viele Raucher behaupten, der Tabak schädige die Gesundheit des Menschen viel weniger als die verschmutzte Luft, die wir einatmen. Stimmt das tatsächlich?

Dieser Behauptung kann ich selbstverständlich nicht zustimmen. Der Organismus des Menschen besitzt die Fähigkeit, selbständig gegen verschiedene Schadstoffe anzukämpfen. Wenn es aber zu viele sind, schafft er es nicht, sie bleiben drinnen und vergiften ihn. Durch Tabakrauchen verschlechtern wir selbst unsere auch ohnedies schlimme Lage noch mehr.

Was muss man also unternehmen, um die Situation mit unserer Gesundheit zu verbessern?

Wir verstehen, dass das Tabakrauchen eine Krankheit ist. Daher müssen die Raucher medizinisch behandelt werden. Wir sind heute imstande, den Rauchern effektiv zu helfen. Die einzige Voraussetzung ist der aufrichtige Wunsch des Patienten. Der Raucher muss einsehen, dass er sich selbst und anderen Menschen schadet.

Ich danke Ihnen für Ihre Erklärungen und hoffe, dass viele Raucher den Appell von Dr. Nakadshima, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, respektieren werden.
Alexander Haas (DAZ)

2. Nehmen Sie Stellung zum Inhalt folgender Zeitungsberichte:

ÄRZTE: VERBOT VON ZIGARETTENAUTOMATEN
Mannheim (ap) – Ein Verbot der Aufstellung von Zigarettenautomaten "an allen für Kinder frei zugänglichen Stellen" hat der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit in einem offenen Brief an Bundesgesundheitsministerin Antje Huber und an den Bundestagsausschuss für Jugend, Familie und Gesundheit gefordert. Der Arbeitskreis begründete sein Verlangen am Freitag in Mannheim damit, dass "nicht nur Kriegsspielautomaten, sondern auch Zigarettenautomaten Killerautomaten" seien, weil der freie Zugang frühzeitiges Rauchen bei Kindern nur noch begünstige.
RAUCHER – OPFER
Eine erschreckende Zahl:140 000 Tote pro Jahr
Seltsam, dass diese Zahl keine Schlagzeilen machte, obwohl sie doch eigentlich Schrecken, ja Entsetzen auslösen müsste, zumal sie nicht von irgendwoher kommt, sondern von offizieler Seite:140 000 Menschen – das ist die Zahl – 140 000 Menschen sterben jährlich allein in der Bundesrepublik an den Folgen des Rauchens.

3. Gestalten Sie anhand des folgenden Textes ein Gespräch über die Antirauchen – Kampagne in den USA. Das soll zwischen einem russischen und einem amerikanischen Raucher erfolgen, die damit unzufrieden sind. Benutzen Sie dabei folgende Redewendungen:

Das macht mich wütend!
Das bringt mich in Wut!
Das ist empörend!
Das wird mir zuviel!
Ich werde wild, wenn ich das höre.
Ich komme in Wut, wenn...

DEM RAUCHEN SCHONUNGSLOSEN KAMPF ANGESAGT

43 Millionen Amerikaner haben in den letzten Jahren mit dem Rauchen aufgehört. E. Coop, ehemaliger Chefchirurg der USA und einer der Initiatoren der Antiraucher – Kampagne, erklärte wiederholt, das Ziel bestehe darin, das Land bis zum Jahr 2000 vom Tabakqualm zu befreien. "Unsere Gesellschaft kann sich tausend Todesfälle täglich durch von Rauchen bedingte Erkrankungen nicht leisten," pflegt er zu sagen. Die Kampagne erforderte beträchtliche gemeinsame Anstrengungen von Bundesregierung und örtlichen Behörden. Die Administration des Landes verbot Werbespots für Tabakerzeugnisse im Fernsehen. Derzeit wird das Verbot jeglicher Sichtwerbung für Zigaretten angestrebt. Auch zahlreiche Reklameschilder sollen entfernt werden, die längs amerikanischer Autobahnen und an Gebäuden in den Städten prangen. Die Behörden einzelner Bundesstaaten ergreifen ebenfalls rigorose Maßnahmen. In vielen Städten ist das Rauchen in Gaststätten, Konzertsälen und Sporthallen verboten. Mehrere Fluggesellschaften haben Rauchverbot auf ihren Inlandrouten verhängt. Zahlreiche gesellschaftliche Organisationen erläutern den Schaden, der für alle Altersgruppen durch das Rauchen entsteht.
Diese gemeinsamen Bemühungen bleiben nicht ohne Wirkung. Sollte die heutige Tendenz zur Senkung der Zahl der Raucher in den nächsten fünf Jahren fortbestehen, werden Zigaretten in den USA keinen Ansatz mehr finden.
Arthur Harder

4. Informieren Sie Ihre Studienkollegen darüber, was Sie aus folgenden Zeitundsberichten erfahren haben. Betonen Sie dabei das, was Sie besonders interessant finden, Gebrauchen Sie dazu folgende sprachliche Mittel:
Weißt du, …
Stell dir vor, ...
Hör zu! = Pass auf!
Da bin ich erstaunt!
Da kann man nur staunen!
Das verwundert mich!

В САМОЛЕТАХ НЕ КУРИТЬ
Во всем мире усиливается борьба с курением, принимаются законы по защите прав некурящих. В США, например, авиакомпания «Дельта Эйр Лайнз» запретила курение на всех авиалиниях, проходящих через Атлантический океан. «Мы прислушиваемся к нашим клиентам», - пояснил представитель авиакомпании. Это нововведение вступило в силу с первого января 1995 года. Здоровый воздух особо важен для иностранных туристов, как показывают результаты опроса. Но на тихоокеанских и азиатских линиях этот закон не распространяется, сообщило отделение Атланты.
Полностью запрещено курение в самолетах на большей части внутренних авиалиний немецкой авиакомпании Люфтганза. Существовавшие до сей поры салоны для курящих и некурящих будут ликвидированы.
БЕДНЫЕ КУРЯТ БОЛЬШЕ
Бонн / dpa/ - Бедные курят больше, чем богатые, почти в 3 раза. Такой вывод сделал социолог в области медицины Андреас Милк на конференции Коалиции против курения в Бонне. При этом он отметил, что пропасть между бедными и богатыми становится все больше. Многие специалисты высказывались на конференции за то, что начинать просветительскую работу в этой области нужно уже в школе. Профессор из Дюссельдорфа Иоганнес Зигрист пояснил: «Общеизвестно, что чем неблагоприятнее социальная среда обитания, тем выше частота заболеваний и смертность». Исследования английских специалистов показали, что представители нижних слоев населения почти в 6 раз больше подвержены риску заболеть раком легких.

5. Deuten Sie folgendes Diagramm:











6. Diskutieren Sie mit Ihren Studienkollegen folgende Fragen:
1. Warum fangen die Jugendlichen mit dem Rauchen an? 2. Können die Eltern ihre Kinder zum Nichtrauchen beeinflussen?Wenn ja, welche Argumente würden Sie als Mutter/Vater anführen?Wenn nein, warum nicht?




HEIMTÜCKISCHER FEIND ALKOHOL

Aktiver Wortschats:
Kummer und Gram mit der Flasche betäuben
die Gesundheit untergraben
die leidenschaftliche Vorliebe für Spirituosen
an Alkoholmissbrauch sterben
das Problem Trunkenheit unter dem Deckel halten
die verheerenden Auswirkungen
an der Sucht zugrunde gehen
der Alkoholtherapeut / Narkologe
die Auswahl an Alkoholika
schwer erhältlich sein
die Abstinenzler – Bewegung
mit Alkohol umgehen können
der Heimbrand / die Schwarzbrennerei; der Schwarzbrenner
sich der Wirklichkeit entziehen
die Trunksucht
die Erzeugung von Spirituosen senken
die Sterblichkeit wegen Trunksucht verringern
der Alkoholkonsum
abstinent leben
die Abstinenz; der Abstinenzler
einen Kater haben
den Alkohol nicht vertragen
keinen Alkohol trinken

1. Vollenden Sie die Sätze:

1. Person, die Abstinenz übt, heißt ... 2. Schlechte seelische und körperliche Verfassung nach überreichlichem Alko¬holgenuss heißt ... 3. Gewohnheitstrinker heißt ... 4. Die Person, die an einer krankhaften Sucht nach Alkoholgenuss lei¬det, ist … 5. Die Person, die ohne amtliche Genehmigung Branntwein brennt, heißt ... 6. Brennbare, brennend schmeckende, desinfizierende Flüssigkeit heißt …
Kater; Alkoholiker; trinksüchtig; Schwarzbrenner; Alkohol; Abstinenzler
2. Lesen Sie folgende Geschichte, betiteln Sie sie. Wie mei¬nen Sie: Wer ist an dieser Tragödie schuld?
Die beiden waren 22 Jahre alt, liebten einander, waren vol¬ler Energie. Aber jetzt weilen sie nicht mehr unter uns. Die¬se Geschichte spielte sich ab, wie folgt: Einmal, nach der Arbeit, schlugen die Freunde Michael vor, den Arbeitslohn zu "begießen". Die Burschen gefielen ihm nicht, auch hatte er, offen gesagt, zum Trinken keine Lust. Und dennoch ging er mit, sonst hätte man ihn ausgelacht…
Dann traf er Lydia. Michael scherzte, machte Witze, lachte laut, hielt die Passanten an und glaubte, in den Augen seiner Freundin als Held auszusehen. Lydia aber schaute ihm mit Erstaunen zu. Sie kannte ihn doch ganz anders - bescheiden, klug ...
"Wirst du weitertrinken, so trennen sich unsere Wege," sagte Lydia. Das empfand er als Beleidigung. Sie ging. Die "Freun¬de" ermunterten Michael: "Bist ein ganzer Kerl! Lässt dich von ihr nicht gängeln. Pfeif auf sie. Komm lieber, wir trin¬ken noch eins ..."
Und er ging. Einmal, das andere Mal, oftmals! Das Trinken wurde ihm zur Gewohnheit. Lydia vergaß er aber trotzdem nicht. Aber der Wodka steigerte die Kränkungsgefühle, unter¬drückte seinen Willen, erlaubte ihm nicht, Lydias Schuldlosigkeit anzuerkennen. Es schien ihm jetzt, dass man Kummer und Gram nur mit der Flasche betäuben kann.
So begann Michaels Verfall. Zuerst bekam er einen Verweis wegen Verspätung, dann folgte eine strenge Rüge wegen Arbeitsbummelei. Außerdem lieferte er immer mehr Ausschuss.
"Sie allein ist an allem schuld," dachte Michael stumpfsinnig. Jetzt eilte er nicht mehr ins Kino, in die Bibliothek oder auf die Eisbahn, wie früher, sondern zu den Zechbrüdern. Einmal versuchte Lydia, mit Michael ernst zu sprechen, aber er unterbrach sie grob: "Kommst schon wieder mit deiner Mo¬ral. Kannst mir wegbleiben ..."
Der Bursche veränderte sich buchstäblich vor aller Augen. Er ging unrasiert, schmutzig herum, sein Blick wurde unstet. An diesem Abend ging er schwankend und fieberhaft, etwas vor sich hinbrummend, zu Lydia und sagte: "Du wirst mich so neh¬men, wie ich bin. Ich zwinge dich dazu, sonst bleibst du nicht am Leben."
"Bist wieder betrunken und einem Menschen nicht ähnlich! Geh jetzt. Wenn du willst, sprechen wir morgen darüber."
Da versetzte er ihr einige tödliche Wunden mit dem Messer. Selbst warf er sich unter die Straßenbahn. Warum musste das Leben dieser beiden jungen Menschen so schrecklich und sinn¬los enden?
Der Alkohol hatte Michael in einen tierischen Zustand gebracht, und als Ergebnis beging er ein schreckliches Verbrechen. Der Alkohol ist ein gefährlicher Feind. Er untergräbt die Gesundheit, vergiftet das Leben des Trinkers und dessen Angehörigen. Die leidenschaftliche Vorliebe für Spirituosen bricht Bahn zu vielen anderen Lastern, fügt dem Menschen und der Gesellschaft einen großen und unverbesserlichen Schaden zu. Diesem Übel müssen wir entschieden Krieg erklären.
Heinrich Klein
Nowosibirsk
3. Charakterisieren Sie nordische Trinksitten. Gebrauchen Sie dabei folgende Redewendungen:
mir scheint; von meiner Sicht aus; nach meiner Sehweise; von meiner Warte aus; von meinem Standpunkt aus; wie ich es mir vorstelle; man könnte meinen usw.
"Es muss genetisch bedingt sein, alle Nordeuropäer haben ähnliche Trinksitten," sagt Johan Liljenberg, einer der führenden Alkoholtherapeuten Schwedens und selbst ein kenntnisrei¬cher Weinliebhaber. "Vielleicht hat es auch mit Eishockey zu tun, in allen großen Eishockey-Nationen können wir die gleichen Trinksitten beobachten," sagt er. Die ganze Woche lang wird diszipliniert gearbeitet, noch nicht einmal ein Gläs¬chen Wein zum Mittagessen ist erlaubt, und am Wochenende fallen dann alle Tabus, es wird getrunken bis an die Grenze der Besinnungslosigkeit. So charakterisieren die einheimi¬schen Fachleute die Trinksitten der Schweden.
Diese Beschränkung, wie auch die grundsätzlichen Einschrän¬kungen beim Erwerb alkoholischer Getränke, hat Folgen: Es gibt in Schweden weitaus weniger Lebererkrankungen (etwa 25 Prozent) als im übrigen Europa, beim Alkoholkonsum steht Schweden gemeinsam mit Norwegen europaweit an letzter Stelle. Jeder Einwohner Schwedens über 15 Jahre trinkt pro Jahr 6,3 Liter reinen Alkohols. Selbst wenn man Heimbrand, Schmuggel, den Konsum während der Auslandsferien und den Einkauf in den Tax – Free – Shops dazurechnet, würde dies nicht reichen, um Schweden auch nur in die Nähe der ersten zehn Alkoholkonsumenten Europas zu bringen.
In Schweden sind sowohl Import als auch Verkauf von Alko-holgetränken nur dem Staat erlaubt. Wer Wein, Bier oder Schnaps kaufen will, muss zum Staatsladen pilgern, zum Systembolaget, kurz "Systemet" genannt. In diesen Läden ist zwar die Auswahl an Alkoholika so groß wie nirgends sonst auf der Welt, und das Personal ist meistens sehr kompetent, doch die Zahl der Läden ist begrenzt: Im ganzen Land gibt es nur 350 Geschäfte dieser Art, dazu weitere 550 kleinere Verkaufsstellen in den dünnbesiedelten Gebenden. Geöffnet ist nur von Montag bis Freitag, wahrend andere private Geschäfte in Schweden sieben Tage in der Woche offen sein dürfen. Zudem muss man fast immer anstehen, an einem Freitagnachmittag oft über eine Stunde. Und man bezahlt einen hohen Preis: Alkohol ist in Schweden nicht nur schwer erhältlich, sondern auch teuer, denn der Staat sahnt kräftig ab. Die Ursprünge der schwedischen Alkoholpolitik gehen weit zu¬rück: Noch 1820 trank der Durchschnitts – Schwede 45 Liter Schnaps im Jahr, das ist fast neunmal so viel wie heute. Be¬einflusst von den hehren Lebensprinzipien der amerikanischen Guttempler entstanden bald die ersten Abstinenzler - Bewegun¬gen Schwedens. Sie fanden schnell Zuspruch, hatten sie doch auch zur Aufgabe, die Rechte der Arbeiter in den zahlreichen Kneipen zu verbessern. 1850 wurde in der Stadt Falun der Alkoholausschank zum erstenmal einer nicht gewinnorientierten Monopol – Gesellschaft übertragen. Auch heute noch sind Absti¬nenzler politisch sehr aktiv und auch überproportional im Reichstag, dem schwedischen Parlament, vertreten. "Ich sehe es nicht als Widerspruch an, einerseits für die freie Markt¬wirtschaft und andererseits für ein Alkoholmonopol zu kämp¬fen," sagt der Christ – Liberale Lennart Olsson. Es gehe dar¬um, das Gleichgewicht zu finden zwischen Freiheit für den einzelnen und Schutz der Schwachen, derjenigen also, die nicht mit Alkohol umgehen können.
Doch die Tage des Alkoholmonopols scheinen gezählt: In ihrer Stellungnahme zum schwedischen EG-Gesuch fordert die Brüsseler Kommission, dass sich Schweden auch beim Alkohol anpas¬sen, das Monopol also verschwinden müsse. Darauf ist in Schweden eine heftige Debatte um die Alkoholpolitik entbrannt. "Wenn wir der EG nicht beitreten, dann verkommen wir zu einem Volk von Beerenpflückern. Wir müssen rein, wir wol¬len schließlich nicht verhungern," sagt der Arzt Liljenberg. "Aber ich bin trotzdem nicht sehr verliebt in den Gedanken, dass Alkohol frei verkauft werden soll, ich habe schon Arbeit genug."

4. Nehmen Sie Stellung zu folgenden Tatsachen. Gebrauchen Sie dabei folgende Redewendungen:
Ehrlich / Aufrichtig gesagt, ...
Offen gestanden, ...
Wenn ich ehrlich / aufrichtig sein soll, ...
Wenn ich die Wahrheit sagen soll, ...
Um ehrlich zu sein, ...
1. Die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS) nimmt an, dass etwa 60% der Bevölkerung regelmäßig Alkohol trinken. 2. In der Bundesrepublik leben 2,5 Millionen Menschen, die Probleme mit dem Alkohol haben und behandlungsbedürftig sind. 3. In der BRD sterben jährlich 90 000 Men¬schen an den Folgen des Rauchens, 40 000 an Alkoholmissbrauch. 4. Der Alkohol vergiftet das Leben des Trinkers und dessen Angehörigen. 5. Die leidenschaftliche Vorliebe für Spirituosen bricht Bahn zu vielen anderen Lastern. 6. Der Alkohol fügt dem Menschen und der Gesellschaft einen großen Schaden zu. 7. In Russland leben mehr als 3 Millionen Drogen und Alkoholabhängige.




5. Gestalten Sie ein Gespräch über Alkohol - Probleme zwischen einem russischen und einem deutschen Experten. Folgende Publikationen können Ihnen dabei behilflich sein:
RUSSLAND VERLIERT DEN KAMPF GEGEN ALKOHOLISMUS
Moskau (dpa) – Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion klagt Russland, wie weit es doch hinter westliche Standards zurück¬gefallen war. In einem Bericht aber ist der GUS-Staat unan¬gefochtener Spitzenreiter – Alkoholismus. 1992 schauten die Russen so tief ins Glas wie schon lange nicht mehr. Russland hat inzwischen den höchsten Pro-Kopf-Alkoholkonsum auf der Welt, berichtete kürzlich die Zeitung Iswestija. Wer einmal bei Russen zu Hause war, weiß, wie schwer er die Einladung der Gastgeber ablehnen kann, kräftig einen "zur Brust zu nehmen". Kommt eine Flasche des hochprozentigen. "Wässerchens" auf den Tisch, muss sie geleert werden. Es beleidigt die Wirte, wenn das Glas bei jedem neuen Toast nicht bis Neige getrunken wird.
Alkohol hat in Russland eine lange Tradition. Das Land bean¬sprucht für sich, Wodka - den aus Kartoffeln distillierten Branntwein - erfunden zu haben. In vorrevolutionären Zeiten gab es noch soziale Kontrollen, die das Problem Trunkenheit unter dem Deckel hielten. Die sowjetische Ära ersetzte sie mit staatlichem Terror.
Heute gibt es so gut wie keine Barrieren mehr, die Russen davon anhalten könnten, nach Herzenslust zu trinken. Nicht selten liegen Betrunkene bewusstlos in der Moskauer Unter¬grundbahn, auch schon am frühen Morgen. Spät nachts strek¬ken sich in fast jedem Zugabteil der Metro Menschen im Vollrausch auf den Sitzbänken aus.
Die Auswirkungen sind verheerend. Die Iswestija stellte fest, dass der Anstieg der Todesrate zu einem großen Teil auf den wachsenden Alkoholkonsum zurückzuführen ist. 1984 seien russische Männer im Durchschnittsalter von 61,5 Jahren ge¬storben. Drei Jahre später lancierte (= in Gang bringen) der "Mineral-Sekretär" Michail Gorbatschow eine Anti-Alkohol-Kampagne und die Lebenserwartung bei Männern stieg im Durch¬schnitt auf 64,9 Jahre. 1993 ist sie wieder auf 59 Jahre abgestürzt.
An der Sucht seien vergangenes Jahr 1500 Menschen zugrunde gegangen gab das Gesundheitsministerium bekannt. Viele starben, weil die Qualität des Alkohols auf dem russischen Markt extrem schlecht ist. Von zweifelhaften Import-Likören rührten die meisten der Vergiftungen in Moskau und St. Petersburg her. Heimische Kleinher¬steller fälschten Etiketten und füllten Flaschen mit allem, was ihnen unter die Finger komme. "Sie mengen alles bei, von Spiritus bis zu krebserregenden Stoffen, Hauptsache der Al¬koholgehalt stimmt," sagt Alexander Karpow vom Ministerium.
Karpow zufolge leben in Russland mehr als drei Millionen Dro¬gen- und Alkoholabhängige. Im vergangenen Jahr wurden laut Ministerium rund 550 000 Menschen in Krankenhäuser eingewiesen. 700 000 hätten sich therapeutischen Maßnahmen unterzogen. "Ich hoffe nur, dass die Nation anfängt, über sich selbst nachzu¬denken." Das Geld für teure Behandlungen sei vergeudet, wenn sich die Einstellung zu der Volksdroge nicht ändere.
ALKOHOL–PROBLEME NEHMEN STARK ZU

Hamburg (dpa) - Der Griff nach der Flasche oder zur Zigaret¬te wird Ansicht des Berliner Mediziners Prof. Lothar Schmidt für immer mehr Menschen zu Problem. Sechs Millionen Bundesbürger seien nikotinabhängig, rund 2,5 Millionen Menschen im Lande alkoholkrank. "Wenn wir nicht zu einem Volk der Süchtigen werden wollen, muss Prävention (= Vorbeugung) endlich eine größere Rolle spielen," forderte Schmidt in Hamburg bei der Vorstellung des Programms für den 9. Weltkongress zur Suchtprävention.
Die Diskussion um die harten Drogen habe dazu geführt, dass der Alkoholismus kaum problematisiert werde, so Schmidt. Dabei seien die Deutschen 1992 mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 12,1 Liter reinem Alkohol erstmals "Weltmeister" im Konsum gewesen, gefolgt von Frankreich. 1952 habe der jährliche Verbrauch von reinem Alkohol in Deutschland noch bei 3,1 Liter gelegen. "Wir brauchen eine durchgehende Prävention von der Schwangerschaftsberatung bis zur Altenversorgung." Schmidt forderte ein Verbot von Alkoholwerbung im Fernsehen und eine verbesserte Aufklärung in den Schulen.
6. Was halten Sie davon, dass Eltern ihre Kinder mal etwas Alkoholisches zu Hause probieren lassen? Nennen Sie die Gründe dafür und dagegen.
7. Kommentieren Sie folgenden Artikel:
ALKOHOLISMUS
Wodka, Bier und anderes Hochprozenti¬ges: Mit Alkohol feiert man Geburtstage, Wochenenden und Freundschaften. Wodka zu trinken und zu verschenken gilt in Rußland als Zeichen des Wohlstands und der Gastfreundschaft.
Aber neben diesem Gebrauch von Alkoho¬lischem als Genußmittel gibt es auch einen Mißbrauch, der zur Krankheit werden kann: Wer Immer zu viel trinkt, wird bald abhängig vom Alkohol. Sein Körper ist dann gewohnt, immer eine gewisse Menge Alkohol im Blut zu haben. Fehlt dieser Alkohol, so fühlt sich der Trinker unwohl, kann sich nicht konzentrieren, wird aggressiv und unsicher. Um den gewünschten Rauschzustand herbeizuführen, muß er immer mehr Alkohol trinken; denn der Körper gewöhnt sich an den Alkohol.
Aber Alkohol ist ein Gift! Wer dauernd Alkohol zu sich nimmt, muß mit schlimmen Gesundheitsschäden rechnen. Der Alkohol zersetzt die Leber, wenn man über einen län¬geren Zeitraum hinweg in drei bis vier Tagen einen Liter Wodka trinkt. Eine solche Alkoholvergiftung der Leber endet fast immer tödlich. Außerdem bewirkt Alkohol Lähmungen, in¬dem er die Isolierung der Nervenbahnen zerstört, und schädigt Herz, Magen, Darm und Bauchspeicheldrüse. Wer glaubt, daß Alkohol die Potenz steigere, der Irrt: Alkohol kann so¬gar impotent machen.
Wie kann man die Krankheit „Alkoholismus" behandeln?
Ein Alkoholiker ist meist ein unsicherer Mensch, der Halt und Kraft im Alkohol sucht. Die muß er von anderswo bekommen. Man muß dem Alkoholiker zeigen, daß er ein Mensch ist, den man auch und gerade ohne Alkohol liebt, ein Mensch, der einzigartig und wertvoll auch ohne Alkohol ist. Ein Alkoholiker braucht gute Freunde, die nicht trinken.
Den ersten Schritt aus dem Alkoholismus muß dann aber der Kranke selbst machen. Er selbst muß aufhören wollen. Das ist die Vor¬aussetzung für jeden weiteren Erfolg.
Der nächste Schritt kann dann zum Arzt fuhren, der vielleicht eine Entziehungskur ver¬schreibt. Sinnvoll kann auch ein Gang zu ei¬nem Wunderheiler sein; auch im Westen erzielt man durch das autogene Training Heilungserfolge. Wichtig ist aber, daß der Trinker in keine neue Abhängigkeit gerät. Ein Heiler, der von seinen Patienten verlangt, daß sie immer wieder zu ihm kommen und ihm im¬mer wieder Geld bezahlen und ihnen prophe¬zeit, daß sie wieder zu trinken beginnen, wenn sie nicht tun, was er sagt, ist kein Arzt, sondern ein Betrüger!
Weil der Alkohol jedes Jahr zu Krankhei¬ten, Unfällen und Tod führt, wird in den Län¬dern Westeuropas eine oft sehr hohe, besondere Alkoholsteuer erhoben. So soll der Alkoholkonsum gedrosselt und durch den Al¬kohol verursachte Schäden in der Volkswirt¬schaft zumindest teilweise ausgeglichen werden. Die Bundesrepublik Deutschland nahm 1989 über vier Milliarden DM durch die Branntweinsteuer ein. Auf jeden Liter Wein¬geist im Branntwein müssen 25,50 DM Steu¬ern bezahlt werden.
Aber zerstörte Ehen, eine angegriffene Ge¬sundheit, die Unfalltoten im Straßenverkehr sind nicht mit Geld wiedergutzumachen. In manchen Ländern war der Alkohol zumindest zeitweise verboten. Wer Schnaps brannte oder trank, machte sich strafbar. In den USA war beispielsweise von 1920 bis 1933 die Her¬stellung und der Genuß von Alkohol verboten.
Jedes zwanzigste Kind und jeder dritte Jugendliche in Deutschland trinken regel¬mäßig Alkohol.
















8. Wie steht ihr zum Rauchen und zum Alkohol? Kreuzt an:
Ja Nein
1. Werbung für Zigaretten und Alkohol tut niemand etwas und sollte überall erlaubt sein.

2. Werbung für Zigaretten und Alkohol im Fernsehen sollte _ zu jeder Zeit, _ abends nach 22 Uhr, erlaubt sein.

3. Werbung für Zigaretten und Alkohol in Zeitschriften und Illustrierten sollte erlaubt sein.

4. Werbung für Zigaretten und Alkohol sollte verboten werden, weil es zu viele Probleme für die Gesellschaft schafft.

5. Man sollte die Raucher in Ruhe lassen, weil sie schon genug Steuern an den Staat bezahlen.

6. Das Rauchen in Zügen, Flugzeugen und Wartezimmern von Ärzten usw. sollte verboten werden.

7. Die Alkoholwerbung im Fernsehen sollte verboten werden.

8. Alkohol vergiftet das Leben des Trinkers und dessen Angehörigen.

9. Die Vorbeugung gegen Rauchen und Alkohol sollte eine größere Rolle in unserem Land spielen.

10. Man sollte eine verbesserte Aufklärung über die Folgen des Rauchens und Alkoholmissbrauchs
in den Schulen, Hochschulen und Universitäten führen.


Здравствуйте!

Вот и я тут оказался! Я вот что подумал, если захотите сменить картинку группы..602, могу поспособствовать...немного дружу с фотошопом!

PS. Удачи все в учебе!

Немецкий "У врача".Немного сместилось,но понятно

BEIM ARZT
IN DER POLIKLINIK
Herr Kramer fühlt sich seit einiger Zeit nicht wohl. In den letzten Tagen ist es ganz schlimm geworden. Es hilft nichts, er muss zum Arzt.
Herr Kramer lässt sich in seiner Betriebspoliklinik behandeln. Zum letzten Mal war er hier vor zwei Jahren zur Untersuchung. Damals brauchte er ein Gesundheitsattest für die Fahrschule. Da war er auf Herz und Nieren geprüft worden. Er hatte bei dem praktischen Arzt angefangen. Dann ging es weiter: zum Internisten, zum Hals-Nase-Ohren-Arzt, zum Augenarzt und schließlich zum Neurologen. Zum Röntgen und zur Blutanalyse hatte er auch damals gemusst.
"Hoffentlich wird es diesmal schneller gehen", denkt Herr Kramer, als er das Gebäude der Poliklinik betritt. Die Sprechstunde des Internisten hat schon angefangen. Im Wartezimmer liegen Nummern aus. Herr Kramer bekommt die Nummer 12. Nun geht er in die Anmeldung. Herr Kramer legt seinen Versicherungsausweis vor. Man findet seine Krankenkarte, heftet seinen Versicherungsausweis daran und bringt das alles in das Sprechzimmer des Arztes. Herr Kramer geht ins Wartezimmer zurück. Bis er aber von der Sprechstundenhilfe aufgerufen wird, bekommt er nicht wenige Krankengeschichten zu hören. Man hat doch keine Watte in der Ohren!
Seine Nachbarin linkerhand leidet an Rheuma, sie kann kaum laufen, kaum die Hände gebrauchen. Jeden zweiten Tag bekommt sie eine Spritze.
Der Nachbar rechts hat es mit dem Magen zu tun, man sieht es ihm an: ist nur noch Haut und Knochen. Ein anderer Patient klagt über keine besondere Krankheit, er ist einfach mit den Nerven herunter.
Ein anderer, der sich nun ins Gespräch mischt, scheint alle Beschwerden zu haben, die es nur gibt. Er hat Kreuzschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Schmerzen in der Magengegend und zuletzt ein lahmes Bein.
Eine ziemlich korpulente Blondine erzählt von allen überstandenen Krankheiten. Die Ärzte hätten sie beinahe aufgegeben, als sie sich einmal eine Lungenentzündung zugezogen hatte.
Herr Kramer bekam von all den schrecklichen Geschichten Schüttelfrost und Herzklopfen. Da wurde endlich seine Nummer aufgerufen. Im Sprechzimmer des Arztes kam er allmählich zu sich.
Der Arzt fühlte seinen Puls, klopfte ihn ab, horchte Herz und Lunge ab, maß seinen Blutdruck und ließ sich die Mandeln zeigen. Um die Mandeln stand es schlimm, und der Arzt überwies Herrn Kramer zum Hals-Nase-Ohren-Arzt zur weiteren Behandlung. Er verordnete dem Patienten Bettruhe. Er verschrieb ihm Medizin und stellte den Krankenschein aus.

Gespräch

Patient:
Arzt:
Guten Tag, Herr Doktor!
Guten Tag, Herr Kramer! Was bringt Sie zu mir? Was haben Sie für Beschwerden? Sie sind doch sonst nie krank.

Patient:



Arzt:
Patient:
Arzt:



Patient:
Arzt:



Patient:
Ja, das stimmt, aber diesmal hat es mich doch gepackt. Seit zwei Wochen fühle ich mich matt und wie zerschlangen. Mir ist abwechselnd heiß und kalt, und jetzt fängt es auch noch an im Hals weh zu tun. Ich kann kaum schlucken.
Haben Sie mal Fieber gemessen?
Heute früh hatte ich 37,2.
Na, dann wollen wir uns erst den Hals ansehen. Machen Sie den Mund weit auf und sagen Sie "Aaa". Danke… Und nun machen Sie den Oberkörper frei. Ich möchte Sie abhorchen. So… Bitte tief einatmen und ausatmen! Danke.
Was ist es, Herr Doktor?
Vorläufig scheint es nichts Schlimmes zu sein. Sie haben die Grippe, wie man sagt, auf den Beinen durchgemacht. Aber es könnte noch zu Komplikationen kommen, falls Sie sich nicht vorsehen und meine Verordnungen nicht befolgen.
Und wie steht es um mein Herz, Herr Doktor? Ich habe jetzt oft starke
Herzklopfen und Atembeschwerden. Wenn ich die Treppe

Arzt:






Patient:
hinaufsteige, denke ich zu ersticken.
Ihre Herzbeschwerden hängen mit dem Schwächezustand zusammen. Ihr Herz scheint in Ordnung zu sein, aber Ihre Mandeln sind noch immer geschwollen. Vielleicht müssen sie ’raus. Sie müssen zum Halsspezialisten. Bis dahin verschreibe ich Ihnen warme Umschläge und etwas zum Gurgeln. Die Tropfen sind fürs Herz. Und hier ist die Überweisung an den Kollegen für Hals-Nase-Ohren. In drei Tagen kommen Sie wieder.
Besten Dank, Herr Doktor. Auf Wiedersehen.


BEIM ZAHNARZT
Von Zeit zu Zeit geht Frau Neumann zum Zahnarzt, um ihre Zähne nachsehen zu lassen. Es geht ja nichts über gesunde Zähne! Und wirklich. Frau N. ist um ihr Gebiss geradezu zu beneiden. Sie hat sich noch keinen Zahn ziehen lassen. Nur an dem linken Schneidezahn trägt sie eine kleine Porzellanplombe.

Gespräch


Patient:
Arzt:
Guten Tag, Herr Doktor Ziegler!
Guten Tag, Herr Wilde. Was führt Sie zu mir?

Patient:

Arzt:
Zahnschmerzen, Herr Doktor. Mir ist hier oben die Plombe beim Schrippenessen ’rausgefallen. Der Zahn tut mir weh.
Ja… Der Zahn ist durch und durch faul. Mit dem ist nichts mehr los. Der muss ’raus.

Patient:
Arzt:

Patient:
Arzt:

Wird es sehr weh tun?
Ach wo! Ich gebe Ihnen eine Spritze und da fühlen Sie gar nichts. (Nach einer Minute.) Schon geschehen!
So schnell? Ich habe ja gar nichts gemerkt.
Spülen Sie jetzt den Mund. Während der nächsten zwei Stunden nicht essen und auch nicht rauchen.

Patient:

Vielen Dank, Herr Doktor. Auf Wiedersehen.

IM KRANKENHAUS
Als unsere Betreuerin Helga sich beim Einsteigen in den Bus den Fuß verrenkt hatte, wurde sie mit einem Unfallwagen ins Krankenhaus gebracht. Sie lag auf der Chirurgischen (Abteilung) in der Charite. Es ist ein großes modern eingerichtetes Krankenhaus mit über 1000 Betten. Das Krankenhaus ist mit den neuesten medizinischen Geräten und Anlagen ausgestattet.
Helga wurde in einem Dreibettzimmer untergebracht. Ärztliche Betreuung und Verpflegung sind hier musterhaft, das Pflegepersonal sehr aufmerksam. Jeden Morgen ist Arztvisite. Die Schwestern messen den Kranken die Temperatur, geben Spritzen und verbinden sie.
Neben Helga lag eine Frischoperierte. Sie hatte eine bösartige Geschwulst gehabt. Nach der Operation musste sie noch bestrahlt werden, um einem Rückfall vorzubeugen. Sie hatte sehr viel durchmachen müssen; Bluttransfusionen, Spritzen, unzählige Medizinen. Aber sie hat alles überstanden. Bald wird sie in ein Genesungsheim zur Nachbehandlung überführt.
Als wir Helga zum letzten Mal besuchten, wurde ins Krankenhaus ein Schwerkranker eingeliefert. Er wurde von einem Auto überfahren. Dabei bekam er schwere Schädelverletzungen. Der Verunglückte hatte viel Blut verloren und war im bewusstlosen Zustand. Der Fall war schwer, und es bestand Lebensgefahr. Fürs erste bekam der Kranke eine Blutübertragung. Während der Operation unter allgemeiner Narkose (Betäubung) setzte das Herz aus, und die Chirurgen mussten das künstliche Herz einsetzen. Nach 15 Minuten gelang es, den Kranke schon überm Berg und befindet sich auf dem Wege der Besserung. Die Ärzte meinen, er wird bald völlig wiederhergestellt sein.

IN DER APOTHEKE



Kunde: Hier ein Rezept, bitte…
Apotheker: Die Tabletten können Sie gleich haben, die Tropfen aber müssen erst
angefertigt werden.
Kunde: Wie lange wird es dauern?
Apotheker: Mindestens eine Stunde. Hier haben Sie Ihre Nummer. Die geben Sie
dann ab.
Kunde: Danke. Ich möchte noch ein Schlafmittel.
Apotheker: Die Schlafmittel sind rezeptpflichtig.
Kunde: Dann bitte noch ein Päckchen Watte und eine Mullbinde.
Apotheker: Bitte sehr.

Vokabelliste
I. die Sozialversicherung -, -en социальное страхование
Krankenversicherung страхование на случай болезни
Unfallversicherung страхование от несчастных случаев
Rentenversicherung страхование по старости
der Versicherungsausweis -es, -e свидетельство о страховании
der Versicherte sub застрахованный
die Gesundheitsfürsorge здравоохранение
die medizinische Betreuung медицинское обслуживание

II. Gesundheitseinrichtungen pl учреждение по медицинскому обслуживанию
das Ambulatorium -s, -en, die Ambulanz -, -en амбулатория
die Poliklinik -, -en поликлиника
die Betriebspoliklinik поликлиника при предприятии
die städtische Poliklinik городская поликлиника
die Klinik -, -en клиника
das Krankenhaus -(e)s, ¨-er больница
jmnd ins K. einweisen (ie, ie) направить в ~; jmnd ins K. einliefern (mit dem Krankenwagen) доставить в ~, im K. unterbringen (brachte unter, untergebracht) поместить в ~, aus dem K. entlassen выписать из ~; ein K. mit 100 Betten ~ на 100 коек
das Sanatorium -s, -en санаторий
das Genesungsheim -(e)s, -e дом отдыха санаторного типа
das Bad -(e)s, ¨-er; der Kurort -(e)s, -e курорт с минеральными источниками
das Entbindungsheim -(e)s, -e родильный дом
die Abteilung -, -en; die Station (im Krankenhaus) отделение
die zahnärztliche A. зубоврачебное ~
die chirurgische A. хирургическое ~
die A. für innere Krankheiten терапевтическое ~
die Anmeldung - регистратура
die Krankenkarte -, -n карточка с историей болезни
der Warteraum -(e)s, ¨-e приемный покой
das Sprechzimmer -s, - кабинет врача
die Sprechstunde -, -n прием, часы приема
Der Arzt hat Sprechstunden von 9 bis 3. Врач принимает с 9 до 3.
die Sprechstundenhilfe -, -n медицинская сестра, помогающая врачу во время приема
III. die Behandlung – лечение, пользование
bei einem Arzt in B. sein лечиться у какого-л. врача
Bei wem sind Sie in Behandlung? У кого вы лечитесь?
die Operation -, -en операция
eine O. durchmachen перенести операцию
die Betäubung -, die Narkose обезболивание, наркоз
unter örtlicher B. под местным наркозом
unter allgemeiner B. под общим наркозом
impfen vt, Impfung machen делать прививки
die Spritze -, -n укол
eine S. geben (a, e) делать укол
Ich muss zur Spritze. Мне нужно на укол.
die Bluttransfusion -, die Blutübertragung – переливание крови
der Blutspender -s, - донор
die Bestrahlung - облучение
sich bestrahlen lassen подвергнуться облучению
der Umschlag -(e)s, ¨-e компресс
einen U. machen делать ~
der Verband -(e)s, ¨-e перевязка
einen V. anlegen, verbinden (a, u) сделать ~, перевязать
eingipsen vt положить в гипс
Der Arm ist eingegipst. Рука в гипсе.
das Bad -(e)s, ¨-er (лечебная) ванна
ein B. nehmen принимать ванну
die (Heil)kur -, die Heilung лечение
zur K. fahren ехать на ~; eine K. machen лечиться, проходить курс лечения
kurieren vt лечить
die Prophylaxe -, die Vorbeugung - профилактика
eine Röntgenaufnahme machen – сделать рентгеновский снимок
IV. der Arzt -es, ¨-e врач
ein erfahrener A. опытный ~
den A. holen, rufen, kommen lassen вызвать врача
den A. sprechen, konsultieren обратиться к врачу
Der Arzt untersucht den Kranken. ~ осматривает больного; der A. fühlt den Puls ~ щупает пульс; der A. misst den Blutdruck ~ измеряет кровяное давление; der A. horcht den Kranken ab ~ выслушивает больного, der A. impft ~ делает прививку, der A. gibt Spritzen ~ делает укол, der A. betäubt den Kranken ~ дает наркоз, der A. stellt die Diagnose fest ~ ставит диагноз, der A. verschreibt Medizin ~ прописывает лекарство, der A. verordnet Verhaltungsregeln, Bettruhe ~ предписывает постельный режим, der A. stellt den Krankenschein aus, schreibt einen krank ~ выписывает больничный лист, der A. schreibt den Genesenden gesund ~ закрывает больничный лист, der A. weist den Kranken ins Krankenhaus ein ~ направляет больного в больницу, der A. überweist den Kranken zum Röntgen, zu einem anderen (Fach)Arzt ~ направляет больного на рентген, к другому врачу, der A. gibt den Kranken auf ~ признает больного безнадежным
der praktische Arzt врач широкого профиля
Facharzt -es, ¨-e, der Spezialist -en, -en врач-специалист
Facharzt für Augenkrankheiten = Okulist глазной врач
Facharzt für Innere Krankheiten = Internist врач по внутренним болезням
Nervenarzt = der Neurologe невропатолог
Hals-Nase-Ohren-Arzt (HNO-Arzt) врач уха-горла-носа
Zahnarzt зубной врач
der Chirurg хирург
die Arztvisite -, -n обход врача
das Pflegepersonal -s санитарный персонал
die Krankenschwester -, -n медсестра
die Krankenpflegerin -, -nen санитарка
V. die Krankheit -, -en, die Erkrankung -, -en болезнь, заболевание
krank sein an (Dat.) болеть чем-л.
erkranken an (Dat.) заболеть чем-л.
eine ansteckende K. = eine Infektionskrankheit заразная болезнь, eine chronische K. хроническая ~, eine langwierige K. затяжная ~, sich (Dat.) eine K. zuziehen (o, o), holen схватить, получить ~, die K. bekämpfen бороться с ~, die K. heilen лечить, вылечить от ~, die K. durchmachen перенести ~, die K. überstehen (a, a) перенести, побороть ~, gegen eine K. anfällig sein, für eine K. empfindlich sein быть восприимчивым к болезни, an einer K. leiden (litt, gelitten) страдать ~, an einer K. sterben (a, o) умереть от ~, von einer K. genesen (a, e) (s) выздороветь от ~, einer K. vorbeugen предупредить ~
Die Krankheit verläuft normal. Болезнь протекает нормально.
Kinderkrankheiten детские болезни:
Masern pl корь
der Scharlach -s скарлатина
der Ziegenpeter -s свинка
die Kinderlähmung детский паралич
Erkältungskrankheiten простудные заболевания:
sich erkälten простудиться
der Husten -s кашель
husten vi кашлять
der Schnupfen -s насморк
das Niesen -s чихание
niesen vi чихать
die Bronchitis бронхит
das Rheuma ревматизм
das Fieber -s лихорадка
Mich fiebert. Меня знобит. (У меня высокая температура.)
Er hat Fieber. У него температура.
Infektionskrankheiten, ansteckende Krankheiten заразные болезни:
sich anstecken von (Dat.), mit (Dat.) заразиться от кого-л. чем-л.
die Grippe грипп
eine verschleppte Grippe затяжной ~
der Typhus - тиф
Pocken pl оспа
Entzündungskrankheiten воспалительные процессы:
die Angine - ангина
die Lungenentzündung - воспаление легких
belegt sein - быть обложенным (о языке)
die Blinddarmentzündung - аппендицит
die Rippenfellentzündung - плеврит
die Beinhautentzündung - воспаление надкостницы
Blutkreislauf- und Herzkrankheiten сердечно-сосудистые заболевания:
Das Herz setzt aus. Сердце останавливается.
der Herzfehler - порок сердца
der Infarkt -(e)s, -e инфаркт
Er hat Herzleiden (er ist herzleidend, er ist herzkrank). У него больное сердце.
Geschwulstkrankheiten опухоли:
die Geschwulst -, -en опухоль
eine gutartige G. доброкачественная ~, eine bösartige G. злокачественная
der Krebs -es рак
das Geschwür -s, -e нарыв
das Magengeschwür язва желудка
Schmerzen pl боль
Die Schmerzen lassen nach. Боли ослабевают.
Die Schmerzen nehmen zu. Боли усиливаются.
Ich habe Halsschmerzen (der Hals tut mir weh). У меня болит горло.
Komplikationen pl осложнения
Nach der Operation kam es zu Komplikationen.
После операции были осложнения.
sich Komplikationen zuziehen - получить осложнения
der Rückfall -(e)s, ¨-e рецидив
dem Rückfall vorbeugen предупредить рецидив
VI. der Kranke -n, -n больной
den K. pflegen ухаживать за больным
Der Kranke fühlt sich nicht wohl. Больной чувствует себя плохо.
Der Kranke ist matt, abgespannt, erschöpft. Больной чувствует себя слабым, вялым, утомленным.
Der Kranke ist übermüdet, überanstrengt. Больной утомлен.
Der Kranke hat Fieber. У больного температура.
Der Kranke hat Atembeschwerden. У больного отдышка.
Der Kranke hat Schüttelfrost. У больного озноб.
Es fröstelt ihn. Его знобит.
Der Kranke hat (Kopf)Schwindel = den Kranken schwindelt. У больного головокружение.
Der Kranke hat sich die Augen, den Magen verdorben. Больной испортил себе глаза, желудок.
Der Kranke erbricht sich (übergibt sich). Больного тошнит, рвет.
Der Kranke hat sich den Arm verstaucht, verrenkt. Больной вывихнул себе руку.
Der Kranke hat sich das Bein gebrochen. Больной сломал себе ногу.
Der Kranke kann kaum laufen. Больной едва передвигает ноги.
Der Kranke kann die Hände nicht gebrauchen. Больной не может пошевелить рукой.
Der Kranke ist mit den Nerven herunter. У больного плохо с нервами.
Der Kranke ist Haut und Knochen. Больной - кости да кожа.
Der Kranke ist im bewusstlosen Zustand. Больной в бессознательном состоянии.
Der Kranke verliert das Bewusstsein (fällt in Ohnmacht). Больной падает в обморок.
Der Kranke kommt zur Besinnung (kommt zu sich). Больной приходит в себя.
Der Kranke ist bettlägerig (muss das Bett hüten). Больной не встает.
Der Kranke ist schon auf (umg.) = darf aufstehen. Больной уже встает.
Der Kranke hat Durchfall. У больного понос.
Der Kranke hat Verstopfung. У больного запор.
Der Kranke kann kaum schlucken. Больной едва может глотать.
Der Kranke erstickt. Больной задыхается.
Der Kranke schwitzt. Больной потеет.
Der Kranke ist überm Berg. Больной вне опасности.
Der Kranke befindet sich auf dem Wege der Besserung. Больной выздоравливает.
Der Kranke ist genesen (ist wiederhergestellt). Больной выздоровел.
Der Kranke hat eine gefährliche Krankheit durchgemacht (überstanden). Больной перенес опасную болезнь.
Der Kranke ist aus dem Krankenhaus zurück (heraus). Больной вышел из больницы.
der Verunglückte -n, -n пострадавший (при несчастном случае)
der Genesende -n, -n выздоравливающий
VII. Beim Zahnarzt
der Zahn -(e)s, ¨-e зуб
ein fauler Z. гнилой ~, ein hohler Z. ~ с дуплом, ein falscher (umg.), künstlicher Z. искусственный ~, den Z. behandeln лечить ~; den Z. betäuben обезболивать ~; den Z. entfernen, ziehen (o, o), ausreißen (i, i) удалять, вырывать ~; den Z. einsetzen вставлять ~; den Z. füllen, plombieren пломбировать ~
Der Zahn tut weh (schmerzt). Зуб болит.
Der Zahn muss gezogen werden = muss ’raus (umg.). Зуб нужно вырвать.
das Gebiss -sses, -sse зубы
künstliches G. вставные зубы
die Füllung, die Plombe пломба
eine F. machen, setzen сделать пломбу
die Krone -, -n коронка
eine K. aufsetzen поставить коронку
die Brücke -, -n мостик
der Stiftzahn -(e)s, ¨-e вставной зуб на штифте
Ich hätte gern eine Krone (eine Brücke). Поставьте мне, пожалуйста, коронку (вставьте мне мост).
VIII. In der Apotheke
das Medikament -(e)s, -e, die Medizin -, die Arznei -, -en лекарство
ein rezeptpflichtiges M. ~ по рецепту, ein rezeptfreies M. ~ без рецепта, ein wirksames M. эффективное ~, die M. verschreiben (ie, ie) выписывать ~; die M. anfertigen приготавливать ~; die M. einnehmen (a, o) принимать ~; die M. schlucken глотать ~
ein Mittel gegen Schlaflosigkeit, Schlafmittel средство от бессоницы
ein Mittel gegen (umg. für) Kopfschmerzen = Kopfschmerzmittel средство от головной боли
übermangansaures Kali марганцовокислый калий
die Tablette -, -n таблетка
die Pille -, -n пилюля
Tropfen pl капли
das Pulver -s, - порошок
die Salbe -, -n мазь
eine S. einreiben (ie, ie) натирать мазью
die Mullbinde -, -n бинт
ein Päckchen Watte пачка ваты
das Fieberthermometer -s, - градусник
die Wärmflasche -, -n грелка
IX. Im Sprechzimmer des Arztes в кабинете врача
Was führt (bringt) Sie zu mir? С чем вы пришли?
Was fehlt Ihnen? Was haben Sie für Beschwerden? Worüber klagen Sie? Что с вами? Какие у вас жалобы? На что вы жалуетесь?
Wie ist ihr Befinden? Wie befinden Sie sich? Wie fühlen Sie sich? Как вы себя чувствуете?
Machen Sie den Oberkörper frei. Разденьтесь до пояса.
sich oben frei machen раздеться до пояса
Einatmen und ausatmen, bitte. Вдохните, выдохните, пожалуйста.
Um Ihr Herz steht es nicht zum besten (schlimm). У вас неважно (плохо) с сердцем.
Sie müssen sich vorsehen. Вам нужно беречься.
Sie müssen das Rauchen aufgeben. Вам нужно прекратить курить.
Sie müssen ausspannen. Вам нужно отдохнуть.
Hier ist die Überweisung für (an)… Вот направление к (на)…
Sie müssen zum Röntgen. Вы должны пойти на рентген.
Sie müssen zur Blutprobe. Вы должны сделать анализ крови.
Gute Besserung. Baldige Genesung. Поправляйтесь. Выздоравливайте.
Ich brauche ein Gesundheitsattest für… Мне нужна справка о состоянии здоровья для…
Der Nächste! Следующий!
Der Doktor lässt sich bitten. Доктор просит войти.
Keine Ursache! Не за что! Не стоит благодарности!
X. Allgemeines:
kostenlos, unentgeltlich бесплатный
Watte in den Ohren haben оглохнуть (иметь вату в ушах)
Hast du wohl Watte in den Ohren, was? Ты что оглох, что ли?
auf Herz und Nieren prüfen основательно обследовать
die Fahrschule -, -n автошкола

ÜBUNGEN ZUR VOKABELLISTE
I. Antworten Sie auf die Fragen, leiten Sie die Antworten mit "ja" oder "nein" ein:
A. Vokabeln I, II, III
1. Ist in Russland jeder Bürger pflichtversichert?
2. Ist die medizinische Betreuung in Russland kostenlos?
3. Gibt es in Russland viele Sanatorien, Genesungsheime und Bäder? Ist dort die Behandlung qualifiziert?
4. Gibt es in Ihrer Straße ein Entbindungsheim?
5. Gibt es in Ihrer Poliklinik eine zahnärztliche Abteilung?
6. Haben die Sprechzimmer in Ihrer Poliklinik moderne medizinische Geräte?
7. Sind Sie bei vielen Ärzten in Behandlung? Könnten Sie mir einen erfahrenen Nervenarzt empfehlen?
8. Haben Sie Ihr Baby gegen Pocken impfen lassen?
9. Haben Sie eine Operation durchgemacht? Verlief die Operation unter örtlicher Betäubung?
10. Sind Sie Blutspender?
11. Haben Sie sich einmal röntgen lassen?
12. Verstehen Sie einen Umschlag zu machen? Einen Verband anzulegen?
13. Wollen Sie in diesem Jahr zur Kur Fahren?
14. Spielt die Vorbeugung der Krankheiten eine große Rolle?
B. Vokabeln IV
15. Lassen Sie einen Arzt kommen, wenn Sie hohes Fieber haben?
16. Muss man sich untersuchen lassen, wenn man auf die Hochschule will?
17. Haben Sie erhöhten Blutdruck?
18. Hat Ihnen der Arzt Bettruhe verordnet, als Sie krank waren?
19. Hat der Arzt Ihren Freund schon gesund geschrieben?
20. Darf der praktische Arzt einen Kranken ins Krankenhaus einweisen? Haben die Ärzte in der Poliklinik jeden Tag Sprechstunden? Ist das Pflegepersonal in jedem Krankenhaus gegenüber den Kranken aufmerksam?
21. Haben die Krankenpflegerinnen im Krankenhaus viel zu tun?
C. Vokabeln V
22.Kann allen ansteckenden Krankheiten vorgebeugt werden?
23.Haben Sie in der Kindheit viele Krankheiten durchgemacht? Haben Sie Masern, Scharlach, Windpocken oder Ziegenpeter gehabt? Sind Sie gegen Kälte sehr empfindlich?
24.Ist eine Blinddarmentzündung gefährlich?
25.Haben Sie mal eine Beinhautentzündung gehabt? Hat es sehr weh getan?
26.Muss eine bösartige Geschwulst unbedingt bestrahlt werden?
27.Kommt es nach jeder Operation zu Komplikationen?
28.Kann man dem Rückfall einer Krankheit vorbeugen?
29.Lassen die Halsschmerzen nach, wenn man warme Umschläge macht?
30.Darf man Eis essen, wenn man geschwollene Mandeln hat?
D. Vokabeln VI
31.Ist man nach der Prüfung abgespannt und überanstrengt? Muss man nach der Prüfung ausspannen?
32.Ist es Ihnen einmal passiert, dass Sie sich den Magen verdorben haben und sich erbrechen mussten?
33.Ist es Ihnen einmal passiert, dass Sie das Bewusstsein verloren haben?
34.Bekommt man Schüttelfrost, wenn man Malaria hat?
35.Ist man bald wiederhergestellt, wenn man Verordnungen des Arztes befolgt?
36.Ist Ihr Freund schon aus dem Krankenhaus zurück?
37.Tut ein heißes Fußbad gut, wenn man Husten hat?
E. Vokabeln VII, VIII
38.Lassen Sie sich die Zähne oft beim Zahnarzt nachsehen? Haben Sie ein gesundes Gebiss?
39.Haben Sie sich einmal einen faulen Zahn ziehen lassen?
40.Tut es weh, wenn ein hohler Zahn gefüllt wird?
41.Müssen Sie Ihre Zähne schon wieder behandeln lassen?
42.Brauchen Sie eine Brücke oder einen künstlichen Zahn?
43.Schlucken Sie die Medizin gern, wenn Sie krank sind?
44.Ist Bittersalz rezeptpflichtig? Kann man es ohne Rezept bekommen?
45.Werden die Arzneien in Ihrer Apotheke lange angefertigt?
46.Muss man die Medizin vor dem Essen einnehmen?
47.Gibt es ein wirksames Mittel gegen hohen Blutdruck?
48.Führt jede Apotheke außer Medikamenten auch Mullbinde, Fieberthermometer und Wärmflaschen?
II. Ersetzen Sie die fettgedruckten Wörter und Ausdrücke durch die eingeklammerten, stellen Sie danach den Satz in Fragenform:
A. Vokabeln I, II, III, IV
1. Der Kranke wurde ins Krankenhaus eingewiesen.
(ins Krankenhaus eingeliefert, im Krankenhaus untergebracht, aus dem Krankenhaus entlassen)
2. Die ärztliche Behandlung im Krankenhaus ist kostenlos.
(im Ambulatorium, in der Poliklinik, im Entbindungsheim)
3. Der Kranke liegt auf der Chirurgischen Abteilung.
(auf der Abteilung für Innere Krankheiten, auf der Abteilung für Infektionskrankheiten)
4. Die Operation verlief normal.
(unter örtlicher Betäubung, unter allgemeiner Betäubung)
5. Ich muss zum Arzt.
(zur Kur, zur Spritze, zum Röntgen, zur Blutprobe)
6. Der Kranke musste sich bestrahlen lassen.
(untersuchen, impfen, röntgen)
7. Die Krankenschwester legte dem Kranken einen Verband an.
(gab eine Spritze, maß die Temperatur)
8. Ich muss den Arzt sprechen.
(kommen, lassen, holen)
9. Der Arzt hat den Kranken gründlich untersucht.
(abgehorcht, geimpft, auf Herz und Nieren geprüft, gesund kuriert, auf die Beine gebracht), zum Röntgen überwiesen, gesund geschrieben, aufgegeben)
10. Der Arzt hat dem Kranken den Blutdruck gemessen.
(den Puls gefühlt, eine Spritze gegeben, eine Medizin verschrieben, einen Krankenschein ausgestellt)
B. Vokabeln V, VI, VII, VIII
11. Das Kind ist an Scharlach erkrankt.
(beinahe gestorben)
12. Ich habe mir eine Erkältung geholt.
(Husten, Schnupfen, Bronchitis, Rippenfellentzündung)
13. In der Kindheit hatte ich Scharlach überstanden.
(Masern, Ziegenpeter eine Lungenentzündung, eine Blinddarmentzündung)
14. Jeder Krankheit muss man vorbeugen.
(dem Typhus, der Erkältung, der Kinderlähmung)
15. Er ist herzleidend.
(nierenleidend, magenleidend, leberleidend)
16. Nach der Lungenentzündung kam es zu Komplikationen.
(nach der Operation, nach dem Scharlach, nach den Masern)
17.Der Magenkranke ist Haut und Knochen.

(ist bettlägerig, ist schon auf, ist überm Berg. ist genesen, befindet sich auf dem Wege der Besserung)
18.Der Kranke kann in der Nacht nicht schlafen, denn er hat Fieber.
(erstickt, hat Atembeschwerden, bekommt Hustenanfälle, schwitzt)
19.Dieser faule Zahn ist nicht mehr zu retten.
(kann nicht gefüllt werden, muss ’raus, muss behandelt werden)
20.Ich hätte gern eine Krone.
(einen Stiftzahn, eine Brücke)
21.Diese Medizin ist rezeptpflichtig.
(frei, ist nach dem Essen einzunehmen, ist wirksam)
22.Diese Tabletten sind gegen Magenschmerzen.

(diese Tropfen, dieses Pulver)
III. Ergänzen Sie folgende Sätze:
1. Ich bin sehr für Angine … .
2. Er hat hohes Fieber, man muss den Arzt … .
3. "Um Ihre Augen steht es schlimm, ich … Sie zum Augenarzt".
4. Der Kranke muss sich bestrahlen lassen, um einem Rückfall … .
5. Dieser Zahn ist faul, er muss … .
6. Ihre rechte Lunge scheint verdunkelt zu sein, Sie müssen zum… .
7. Als ich in der Poliklinik zur Untersuchung war, wurde ich auf … und … geprüft.
8. Gegen die Kinderlähmung werden die Kinder … .
9. Der Arzt … den Puls, … den Blutdruck und … Lungen und Herz des Kranken … .
10. Der Arzt … mir Bettruhe.
11. Ich habe Angine auf den Beinen … .
12. Mir ist beim Essen die Plombe … .
13. Der Kranke befindet sich auf dem Wege der … .
14. Die … Medikamente sind in Russland kostenlos.
15. Herr Doktor, ich brauche ein … für die Fahrschule.
16. Dieser Kranke ist nur noch Haut und Knochen, er leidet wahrscheinlich … .
17. Hier ist das Fieberthermometer, … Sie bitte die Temperatur.
18. Er wurde ins Krankenhaus mit … eingeliefert.
19. Ich muss diese bittere Pille … .
20. Ich habe mir den Fuß …, jetzt ist er … .
21. In Russland ist die medizinische … unentgeltlich.
22. Die Sozialversicherung in Russland umfasst … … und … .
IV. Sagen Sie die fettgedruckten Wörter und Wortgruppen anders, ohne den Inhalt der Sätze zu verändern:
1. Dieses Medikament wird ohne Rezept nicht verkauft.
2. Die Operation verlief unter örtlicher Narkose.
3. Der Kranke muss das Bett hüten.
4. Was bringt Sie zu mir?
5. Der Zahnarzt macht dem Patienten eine Füllung.
6. Ich muss den Facharzt für innere Krankheiten konsultieren.
7. Ich bin bei Doktor N. in Behandlung.
8. Der Arzt stellt dem Patienten einen Krankenschein aus.
V. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1. Врач направил больного в больницу. Больного поместили в хирургическое отделение. 2. Он уже выписался из больницы. 3. Больной был доставлен в больницу на машине скорой помощи. 4. Прием у терапевта уже начался. Врач принимает с 2 до 6. 5. Мне нужна справка о состоянии здоровья. 6. У кого ты лечишься? 7. Операция была сделана под местным наркозом. 8. Больному сделано переливание крови. 9. Сестра сделала мне перевязку. 10. У него рука в гипсе. Он упал и сломал себе руку. 11. На приеме врач осматривает больного и измеряет давление. 12. Врач устанавливает диагноз и прописывает лекарство. 13. Врач выписал мне больничный лист. 14. Доктор, я уже хорошо себя чувствую. Выпишите меня, пожалуйста, на работу. 15. Врач направил меня на рентген. 16. Грипп заразная болезнь. Я перенес грипп на ногах. 17. Больной вне опасности. Болезнь протекает нормально. 18. Детям делают прививки от кори, чтобы предотвратить заболевание (болезнь). 19. Мне нужно сделать анализ крови. 20. На что вы жалуетесь? Как вы себя чувствуете? 21. У тебя температура. Я вызову врача. 22. Будьте осторожны. После гриппа бывают осложнения. 23. Этот зуб нельзя запломбировать, его нужно вырвать. 24. Я вам сделаю укол, чтобы вы не чувствовали боли. 25. Доктор, поставьте, пожалуйста, (я хотел бы поставить) коронку на этот зуб. 26. Это лекарство выдается по рецепту.

I. Sprechen Sie zum Thema nach folgenden Punkten:
1. In der Poliklinik
a) Abteilungen und Ärzte
b) In der Anmeldung
c) Im Warteraum
d) Im Sprechzimmer
2. Beim Zahnarzt
3. Im Krankenhaus
a) Ausstattung eines modernen Krankenhauses
b) Betreuung
c) Auf der Chirurgischen Station
d) Einige schwere Fälle
II. Antworten Sie auf folgende Fragen:
1. Welche Fachärzte gibt es in einer großen Poliklinik?
2. In welcher Poliklinik lassen Sie sich behandeln?
3. Zu welchen Fachärzten mussten Sie, als Sie einmal in Ihrer Poliklinik zur Untersuchung waren?
4. Wann waren Sie zum letzten Mal zum Röntgen? Aus welchem Grunde?
5. In welchen Fällen wird der Patient zur Blutprobe überwiesen?
6. Was sind Symptome der Angine?
7. Welche Krankheiten kennen Sie? Welche sind ansteckend?
8. Wann bekommt man einen Rückfall?
9. Wie untersucht der Internist einen Kranken in seinem Sprechzimmer?
10. Wie ist Ihr Blutdruck? Haben Sie Unterdruck, Überdruck oder normalen Blutdruck?
11. Sind Sie gegen Grippe anfällig? Gegen welche Krankheiten sind Sie nicht anfällig?
12. Was verordnet der Arzt im Falle einer Erkältung?
13. Welche Krankheiten haben Sie in der Kindheit durchgemacht (überstanden)?
14. Warum ist es gefährlich, eine Krankheit auf den Beinen durchzumachen?
15. Wann wird der Kranke in ein Genesungsheim eingewiesen?
16. Wann werden kalte bzw. warme Umschläge gemacht?
17. Wird der Kranke sofort gesund geschrieben, wenn er aus dem Krankenhaus entlassen wird?
18. Gegen welche Krankheiten haben Sie sich impfen lassen und in welchem Alter?
19. Was wünschen Sie Ihrem kranken Freund beim Abschied?
20. Wie oft besuchen Sie den Zahnarzt, um Ihre Zahn nachsehen zu lassen?
21. Haben Sie sich einmal einen Zahn füllen, ziehen oder einsetzen lassen? Wieviel künstliche Zähne haben Sie in Ihrem Gebiss?
22. Was macht der Zahnarzt vor dem Zahnziehen, damit der Patient keine Schmerzen fühlt?
23. Wie ist ein modernes Krankenhaus ausgestattet?
24. Sind Sie einmal operiert worden? Wie war Ihr Befinden nach der Operation?
25. Wann wird eine Operation unter allgemeiner bzw. örtlicher Betäubung gemacht?
26. Welche Kranken müssen bestrahlt werden, um dem Rückfall der Krankheit vorzubeugen?
27. Womit wird der Kranke ins Krankenhaus eingeliefert?
28. Wann werden den Kranken Bluttransfusionen gemacht?
29. Welche Abteilungen (Stationen) gibt es in einem Krankenhaus?
30. Wer gehört zum Pflegepersonal?
31. Was sind Pflichten einer Krankenschwester?
32. Welche Medikamente sind in Russland kostenlos?
33. Sind Kopfschmerzmittel rezeptpflichtig oder rezeptfrei?
34. Wie lange muss man warten, bis eine Arznei angefertigt worden ist?
35. Was kann man in der Apotheke außer den Medikamenten bekommen?
III. Sprechen Sie:
a) über die Krankheiten, die Sie durchgemacht haben und deren Verlauf
b) über einen Besuch beim Arzt
c) über einen Besuch im Krankenhaus
d) über einen Aufenthalt im Genesungsheim oder im Sanatorium
e) über einen Besuch beim Zahnarzt
f) über die ärztliche Untersuchung wegen eines Gesundheitsattestes für die Hochschule
g) über eine Operation
IV. Führen Sie Gespräche zu folgenden Situationen, verwenden Sie die eingeklammerten Wörter und Ausdrücke:
1. Sie haben sich erkältet und haben hohes Fieber. Man hat einen Arzt kommen lassen. Sie sprechen mit dem Arzt.
(Husten, Schnupfen, Hals- und Kopfschmerzen, geschwollene Mandeln, nachlassen, zunehmen, spülen, weh tun, schlucken, Herzklopfen, Schüttelfrost, Schwitzen, Beschwerden haben, abhorchen, belegte Zunge, Verhaltungsregeln verordnen, Bettruhe haben, Medizin verschreiben, einnehmen, sich vorsehen, krankschreiben)
2. Sie haben sich den Magen verdorben. Sie konsultieren einen Spezialisten für Magen- und Darmkrankheiten.
(sich matt und zerschlagen fühlen, sich erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Verstopfung, Magenschmerzen, Pillen verschreiben, einnehmen, Diät halten, sich beim Essen vorsehen)
3. Sie haben zwei kranke Zähne. Den einen lassen Sie sich ziehen, den anderen plombieren.
(Gebiss untersuchen, Wurzel, faul, weh tun, Plombe, herausfallen, ziehen, plombieren, füllen, eine Spritze geben, spülen)
4. Sie sprechen mit Ihrem Freund über die Operation, die er durchgemacht hat.
(Geschwulst haben, entfernen, Krankenwagen, einliefern, unter allgemeiner (örtlicher) Betäubung, fühlen, Bewusstsein verlieren, stöhnen, Bluttransfusionen bekommen, aus der Narkose erwachen, sich übergeben, bestrahlen, genesen)
5. Sie kaufen in der Apotheke einige Medikamente.
(rezeptpflichtig, rezeptfrei, anfertigen, warten, etwas gegen Kopfschmerzen, eine Mullbinde, ein Päckchen Watte, Fieberthermometer, Pillen, in Tabletten, in Pulver, Salbe, einnehmen, einreiben)
V. Verwenden Sie folgende Sätze in kurzen Situationen.
1. Sie müssen zum Röntgen und zur Blutprobe.
2. Ich bin gegen Grippe (nicht) anfälltig.
3. Ich brauche ein Gesundheitsattest.
4. Dieser Zahn ist nicht mehr zu füllen.
5. Der Kranke ist überm Berg.
6. Sie ist leberkrank.
7. Ich hatte eine Blinddarmentzündung.
8. Dieser Patient ist krankversichert.
9. Der Arzt hat den Kranken aufgegeben.
10. Er ist auf dem Wege der Besserung.
11. Sein Herz setzte bei der Operation aus.
12. Er ist mit den Nerven ganz ’runter.
13. Er ist bettlägerig.
14. Falls Sie sich nicht vorsehen, müssen Sie ins Krankenhaus.
VI. Übersetzen Sie ins Deutsche:
1. В России медицинское обслуживание бесплатное.
Лечение в больнице также бесплатное. Многие больные после лечения в больнице направляются в дома отдыха для выздоравливающих или в санатории. Только в Москве имеется около 100 поликлиник, больше 150 больниц, много родильных домов. Почти при каждом предприятии имеется своя поликлиника. Врачи районных поликлиник (Revierarzt) имеют приемные часы в поликлинике, затем они навещают (лежачих) больных на дому. Задачей здравоохранения является не только лечение, но и борьба с болезнями, их предупреждение. Большое значение здесь имеют прививки против заразных болезней. При многих поликлиниках есть так называемые комнаты здоровья (Gesundheiträume). Здесь можно измерить давление, сделать рентгеновский снимок, проверить сердце и легкие.
2. Поликлиника, в которой я лечусь, имеет несколько отделений: терапевтическое, хирургическое, отделение нервных заболеваний и др. Недавно мне нужна была справка о состоянии здоровья. В регистратуре я назвал номер своей карточки. Сестра нашла мою карточку и отнесла ее в кабинет врача. Мне пришлось ждать около 20 минут, пока сестра меня вызвала. Сначала меня осмотрел терапевт, а затем другие врачи. Терапевт сказал мне, что я переутомился и что у меня сердце не совсем в порядке. Врач уха-горла-носа посоветовал мне удалить миндалины.
3. Больной: Здравствуйте, доктор.
Врач: Здравствуйте. Садитесь, пожалуйста. Что с вами? На что вы жалуетсь?
Больной: У меня, кажется, все болезни (недуги), которые только бывают. Я очень сильно простудился, у меня болит голова и горло. Я едва могу глотать. Меня постоянно знобит. Когда я поднимаюсь по лестнице, у меня начинается сердцебиение и я задыхаюсь. А вчера я поскользнулся, упал и, кажется, вывихнул себе руку.
Врач: Какая у вас сегодня была утром температура?
Больной: Я измерял температуру в 7 часов утра. Было 37,6.
Врач: Откройте рот, я должен посмотреть (обследовать) ваше горло. Так. А теперь разденьтесь до пояса. Я вас послушаю. Вдохните. Выдохните. Хорошо, одевайтесь.
Больной: Что со мной, доктор?
Врач: Ничего опасного. Вы простудились, у вас немного распухли миндалины и обложен язык. С сердцем у вас, кажется, все в порядке. Но с нервами дело обстоит плохо. Вы, наверно, много занимаетесь и переутомились. Вы должны больше бывать на воздухе (an der Luft). Пока я вам выписываю больничный лист на три дня. Вот два рецепта: микстура для полоскания горла и таблетки. Через два дня придете опять, а с рукой обратитесь к хирургу (должны пойти).
Больной: Спасибо, доктор.
4. Когда я вчера мерил температуру, я разбил градусник. Сестра пошла в аптеку и купила новый градусник. Кроме того, она купила бинт, две пачки ваты и таблетки от головной боли.






Krankenbesuch
Noch am Vorabend war ich ganz gesund, lief Schlittschuh auf der Eisbahn und fühlte mich vortrefflich. Und am anderen Morgen lag ich im Bett und konnte vor Schmerzen meinen Kopf nicht vom Kissen heben. Die Temperatur erhöhte sich. Ich bekam Schnupfen und Husten.
Ich rief meinen Freund an, damit er einen Arzt holte. In einer halben Stunde kam mein Freund selber zu mir, um mich nicht allein zu lassen. Er maß mir die Temperatur, gab mir eine Tasse heißen Tee, und wir warteten auf den Arzt. Ich war dagegen, dass mein Freund in demselben Zimmer blieb. Ich schlug ihm vor, in ein anderes Zimmer zu gehen, damit er sich nicht ansteckte. Er aber lachte mich nur aus: „Sage mir lieber, wie steht es mit deinem Knie, du bist ja gestern so schwer gefallen?" Er erinnerte mich daran, um mich etwas abzulenken.
Aber wie es oft vorkommt, wenn man an Schmerzen denkt, werden diese noch heftiger. Ich wollte ihm sagen, wie furchtbar mir das Knie schmerzt, aber da klingelte es an der Tür. Der Freund ging ins Vorzimmer, um die Tür aufzumachen. „Haben Sie nach mir geschickt?" vernahm ich die Stimme des Doktors. „Ja, mein Freund ist krank." –„Was fehlt ihm denn?" – „Er hat sich offenbar erkältet. Er hat furchtbaren Husten und Schnupfen. Bald schwitzt er, bald fröstelt es ihn." – „Und welche Temperatut hat er jetzt, haben Sie sie ihn gemessen?" – „Ja, er hat 38,6 (achtunddreißig Komma sechs)." – „Nun, führen Sie mich zu dem Kranken, ich untersuche ihn."
Der Arzt trat an mein Bett. „Nun, worüber klagen Sie? Lassen Sie mich einmal Ihren Puls fühlen! Ah, er schlägt schnell genug. Sie haben ziemlich hohe Temperatur. Machen Sie ihren Mund auf! Hm, die Zunge ist stark belegt." Der Arzt prüfte auch meinen Hals. „Nun, richten Sie sich bitte auf, und machen Sie sich oben frei, damit ich Ihre Lungen abhorche." Ich machte den Oberkörper frei. Der Arzt klopfte zuerst meine Lungen und mein Herz ab. Dann horchte er mich ab: „Atmen Sie tief! Noch einmal und noch einmal! Ihre Lungen und Ihr Herz sind vorläufig in Ordnung." – „Aber beim Schlucken tut mir der Hals weh", sagte ich. „Es ist darum, eil Sie im Hals eine starke Rötung haben. Die kommt von einer Infektion. Es ist keine Erkältung, sondern die Grippe. Wahrscheinlich haben Sie sich irgendwo angesteckt." - "Und ich habe auch heftige Kopfschmerzen", sagte ich. „Das kommt auch davon. Einige Tage müssen Sie im Bett bleiben; decken Sie sich dabei aber immer fest zu, damit Sie sich keine Lungenentzündung oder Komplikationen zuziehen können. Ich verschreibe Ihnen ein schmerzstillendes Mittel, und die Kopfschmerzen hören auf. Nehmen Sie die Tabletten dreimal täglich ein. Ja, ich verschriebe Ihnen noch etwas. Einen Moment, ich schreibe ein Rezept aus. Bitte, hier ist das Rezept. Die einen Tabletten nehmen Sie auch dreimal täglich ein, möglichst nach dem Essen. Sie sollen das Fieber herunterdrücken. Die anderen Tabletten nehmen Sie stündlich ein. Aber schlucken Sie sie nicht hinunter, sondern lutschen Sie sie nur. Es ist gegen die Halsrötung."
„Lassen Sie ihm möglichst viel Tee trinken und zu essen geben Sie ihm leichte Kost", wandte er sich an meinen Freund. „Soll ich ihm einen Krankenschein ausschreiben?" – „Nein, das braucht er nicht. Er hat jetzt Ferien." – „So, jetzt muss ich aber gehen. Meine Sprechstunde beginnt in einer Viertalstunde, und mein Wartezimmer ist sicher voll von Patienten. Auf Wiedersehen und gute Besserung. Ich komme morgen oder übermorgen noch einmal bei Ihnen vorbei und sehe nach Ihnen."

Ein Gespräch
I.
(In zwei Tagen besuchte mich der Arzt wieder.)
Arzt: Guten Tag! Fühlen Sie sich besser?
Kranker: Danke, mir geht es besser. Die Temperatur ist fast normal, aber ich habe noch leichten Husten.
Arzt: Na gut. Stecken Sie einmal das Thermometer in Ihre Achselhöhle!
Kranker: Ich habe eben gemessen, ich habe 37,1.
Arzt: Also Fieber haben Sie noch. So, jetzt wollen wir mal sehen, wie es mit Ihrem Hals steht. Machen Sie den Mund auf. Na, es gibt noch eine Rötung. Sie haben die Grippe noch nicht überstanden.
Kranker: Soll ich noch weiter das Bett hüten?
Arzt: Unbedingt. Und fahren Sie fort, die Arznei einzunehmen.
Kranker: Und wie oft soll ich die Arznei einnehmen?
Arzt: So. wie ich Ihnen verschrieben habe. Und noch dazu, gurgeln Sie auch ihren Hals regelmäßig mit übermangansaurem Kali. Das desinfiziert und schützt Sie vor weiterer Ansteckung.
Kranker: Ich trinke viel Tee, mit Hönig sogar. Und nachher schwitze ich so sehr.
Arzt: Das ist nicht schlecht, aber viel Hönig ist nicht Gesund, und zu viel Schwitzen schwächt den Körper. Ich verbiete Ihnen den Honig nicht, aber Sie sollen jetzt mit ihm vorsichtig sein. Leiden Sie noch an Kopfschmerzen?
Kranker: Nein, nicht mehr. Aber mein Knie…
Arzt: Und was ist mit Ihrem Knie?
Kranker: Noch vor meiner Krankheit bin ich auf der Eisbahn gefallen. Und seitdem tut es mir weh.
Arzt: Nun zeigen Sie es mir. Hm, es ist etwas gerötet und angeschwollen. Aber ich sehe nicht Ernstes, nur eine harmlose Verletzung.
Kranker: Muss ich es röntgen?
Arzt: Nein, das brauchen Sie wirklich nicht. Ich verschreibe Ihnen eine Salbe massieren Sie vorsichtig das Knie und danach machen Sie einen warmen trockenen Wickel. Und Sie werden bald gesund sein. Auf Wiedersehen!
Kranker: Danke vielmals. Auf Wiedersehen!

II.
(Im Wartezimmer des Zahnarztes)
Es ist noch früh am Morgen. Die Sprechstunde des Zahnarztes hat noch nicht begonnen. Aber ich will der erste Patient sein, um die Zahnschmerzen möglichst rasch loszuwerden. Sie haben mich die Nacht hindurch geplagt.
Nun stehe ich im Wartezimmer und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich Angst habe.
Die Tür öffnet sich, und die Krankenschwester in einem weißen Kittel sagt: „Der Nächste! Der Doktor lässt bitten."
Kranker: Guten Tag!
Arzt: Guten Tag! Was fehlt Ihnen?
Kranker: Ich habe schreckliche Zahnschmerzen.
Arzt: Öffnen Sie, bitte, den Mund. Ja, dieser Zahn hier ist faul.
Kranker: Wollen Sie ihn bohren?
Arzt: Nein, man muss ihn ziehen. Und diesen Zahn hier kann man plombieren. Aber erst müssen Sie eine Röntgenaufnahme machen lassen.
Kranker: Soll ich das noch heute machen?
Arzt: Wenn Sie wollen, bitte. Dann können Sie wieder zu mir kommen. Und wir werden das Weitere sehen.
Kranker: Danke. Auf Wiedersehen!
Arzt: Keine Ursache! Auf Wiedersehen!

Übungen
I. Beantworten Sie folgende Fragen!
1. Wenden Sie sich an den Arzt, wenn Sie sich schlecht fühlen?
2. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie Grippe, Angina haben?
3. Haben Sie Schnupfen, Husten?
4. Tut Ihnen das Schlucken weh?
5. Haben Sie Kopfschmerzen? Haben Sie hohes Fieber?
6. Welche Arznei nehmen Sie ein, wenn Sie starke Kopfschmerzen haben?
7. Müssen Sie das Bett hüten. Wenn Sie krank sind und hohes Fieber haben?
8. Holen Sie den Arzt nach Hause oder gehen Sie selbst in die Poliklinik, wenn Sie Fieber haben?
9. Gibt es in Ihrer Poliklinik viele erfahrene Ärzte?
10. Wo warten die Patienten auf den Empfang der Ärzte?
11. Welche Fragen stellt gewöhnlich der Arzt dem Kranken?
12. Was macht der Arzt nach der Untersuchung des Kranken? Verschreibt er ihm eine Arznei?
13. Wo bekommen Sie ihre Arznei? Gibt es in der Nähe Ihres Hauses eine Apotheke?
14. Wie viel Mal täglich müssen Sie die Arznei einnehmen?
15. Was schreibt Ihnen der Arzt aus, wenn Sie berufstätig sind?
16. Ist die Grippe ansteckend?
17. Welche Komplikationen kann man sich nach dieser Krankheit zuziehen?
18. Welche Kinderkrankheiten haben Sie überstanden?
19. Haben Sie sich nie an den Zahnarzt gewandt?
20. Haben Sie manchmal (oft) Zahnschmerzen?
21. Hat Ihnen der Arzt noch keinen Zahn gezogen?

II. a) Wie nennt man?
Die Schmerzen im Kopf, im Bauch, im Magen, im Hals, im Zahn, in den Ohren
b) Gebrauchen Sie die neugebildeten Substantiv in Sätzen!

III. Gebrauchen Sie in der Antwort die angegebenen Wortgruppen!
1. Was fehlt Ihnen? heftige Kopfschmerzen haben; furchtbare Halsschmerzen beim Schlucken haben; Magenschmerzen nach dem Essen haben
2. Was tut Ihnen weh? der Kopf; der Arm; das Bein; die Augen; die Ohren; die Zähne; das Herz; der Magen
3. Wie steht es mit…? deine Verletzung; seine Lungen; Peters Besserung; ihr Schnupfen und Husten; deine Gesundheit

IV. Ergänzen Sie die Sätze durch die untenangegebenen Wortgruppen!
1. Die böse Grippe … . 2. Der Arzt verlangte, dass der Kranke … . 3. Das Kind …eine starke… …, darum soll es jetzt 3-4 Tage… .4. Sie steckte das Thermometer in ihre Achselhöhle, um … zu … .5. Er soll diese Tabletten nicht hinunterschlucken, sondern nur … .6. … Sie …, damit ich Sie abhorche. 7. Der Zahn ist zu faul, um ihn zu …, man muss ihn einfach … .8. Sie brauchen … vor dem Zahnarzt zu … .9. Warum sieht sie so schlecht aus? – Sie … eben eine Lungenentzündung … .10. Soll ich mein Knie röntgen? – Nein, das brauchen Sie nicht. … Sie es leicht und … Sie danach … .
Etw. massieren; einen warmen trockenen Wickel machen; etw. überstehen; bohren, ziehen; keine Angst haben; sich oben freimachen; den Körper schwächen; die Arznei regelmäßig einnehmen; lutschen

V. Übersetzen Sie ins Deutsche die angegebenen Wortgruppen und gebrauchen Sie diese in der Antwort auf folgende Fragen!
1. Was plagte Sie die Nacht hindurch? ужасный кашель; сильный насморк; боли в колене; зубная боль
2. Wozu nimmst du diese Arznei ein? чтобы: не болела голова; не мучил ночью кашель; пропотеть; предохранить себя от заражения; не получить осложнения; снизить температуру; не больно было глотать; скорее выздороветь
3. Wogegen ist diese Arznei? От головной боли; от боли в желудке; от ангины; от насморка4 от гриппа; от простуды


VI. Ergänzen Sie deutsch die Fragen und beantworten Sie diese!
1. Как часто мне нужно …? Die Temperatur messen; diese Arznei einnehmen; den Hals mit übermangansaurem Kali gurgeln; dieses schmerzstillende Mittel einnehmen; nach diesem Kranken sehen; Tee mit Honig trinken; Röntgenaufnahmen machen


VII. Bilden Sie Sätze!
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass… Я боюсь ходить к зубному врачу; я не читал этой книги; я не навестил моего больного друга; я забыл поздравить его с днем рождения; я очень поздно послал за врачом; я заранее не купил билеты на этот поезд; он заразился от меня


VIII. Übersetzen Sie ins Deutsche!
1. Моя мать очень жалуется на головную боль, и врач сказал, чтобы она принимала это лекарство. 2. Я плохо себя чувствовал и решил пойти в поликлинику, чтобы врач осмотрел меня и выписал лекарство. 3. Ты плохо выглядишь, у тебя, наверно, температура. 4. Врач сказал, чтобы больной несколько дней лежал в постели. 5. Мне нужно лекарство от головной боли. – Это вы можете получить в другом отделе без рецепта. 6. У тебя часто болят зубы, я советую тебе обратиться к зубному врачу. Если зуб уже нельзя лечить, ты должен его вырвать. 7. Я выпил таблетку пирамидона, но лекарство мне не помогло. Головные боли не прекратились. 8. Что вы мне можете порекомендовать против зубной боли? – Я пропишу вам болеутоляющее средство. 9. Скажите, пожалуйста, когда принимает доктор Федорова? – Сегодня доктор Федорова уже кончила прием. Завтра она принимает во второй половине дня, с 3 до 7. 10. В такую дождливую погоду легко простудиться. 11. Как твое здоровье? 12. Что у вас болит? 13. Какое лекарство прописал ему врач? 14. Врач сказал, чтобы он чаще полоскал горло. 15. Ты должен немедленно лечь в постель, у тебя высокая температура. Я пошлю за врачом, тебе нужно регулярное лечение. 16. Вы должны принять на ночь аспирин и хорошо пропотеть. Выпейте также стакан горячего чаю с медом. 17. Недавно я сильно упал на катке.

IX. Übersetzen Sie ins Deutsche!
Врач: Садитесь, пожалуйста, на что вы жалуетесь?
Пациент: Я очень плохо себя чувствую. У меня насморк, кашель, сильно болит голова.
Врач: Когда вы почувствовали себя плохо?
Пациент: Три дня тому назад. Я, наверно, простудился на катке. Был очень сильный ветер, а я был легко одет.
Врач: Вы измеряли температуру?
Пациент: Да, вчера и позавчера температура была почти нормальная, сегодня температура поднялась до 38,8.
Врач: Откройте, пожалуйста, рот. Я посмотрю ваше горло. Вам больно глотать?
Пациент: Нет, глотать мне не больно, но сильно болит голова.
Врач: Это от температуры. Теперь разденьтесь, пожалуйста, до пояса, я послушаю ваше сердце и легкие. – Дышите глубже. Так, хорошо. Ну, ваше сердце и легкие в порядке. Одевайтесь. Какие болезни вы перенесли в детстве?
Пациент: В детстве я часто болел гриппом и ангиной. В 15 лет я перенес воспаление легких.
Врач: У вас сейчас грипп, и вам необходимо несколько дней полежать в постели. Я вам пропишу лекарство. Принимайте его три раза в день после еды. По этому рецепту лекарство получите в аптеке. Вы работаете?
Пациент: Да, я работаю в детском саду.
Врач: Тогда я выпишу вам бюллетень. Несколько дне вы не должны ходить на работу, так как грипп инфекционная болезнь. Кроме того, грипп опасен осложнениями.

X. Lesen Sie den Text und erzählen Sie ihn nach!
Über die Beinhautentzündung
Um drei Uhr morgens sprang ich aus den Bett und lief, den Kopf in den Händen haltend, im Zimmer herum wie eine aufgeschreckte Maus. Da sagte ich zu mir: Nein, so kann man das nicht mehr lassen, man kann nicht weiterhin schweigend zusehen, wie die Menschheit derartig leidet; dagegen muss man etwas tun.
Nun, ich erfülle das Versprechen jener schweren Stunde und schreibe einen Artikel dagegen: nämlich gegen die Beinhautentzündung.
Der normale Verlauf der Krankheit ist folgender: Der Leidende teilt seinen nächsten mit dass er etwas Zahnschmerzen hat. Worauf ihn die Nächsten trösten und raten, Essig. Jodtinktur, kalten Umschlag, warmes Wolltuch und noch verschiedenes andere auf den Zahn zu geben. Durch Verwendung aller dieser Mittel beginnt es zu bohren, zu reißen, zu stechen, zu brennen, zu nagen, zu schwellen. Damit ist das zweite Stadium der Krankheit eingetreten. Der Patient beginnt nur verschiedene Pulver zu schlucken. Es hilft wirklich ein wenig; der bohrende Schmerz wird etwas schwächer, aber dafür beginnt es zu schwellen.
Inzwischen haben sich di Nächsten in zwei Lager aufgeteilt: die einen raten, die die Geschwulst mit kalten Umschlägen zu behandeln, die anderen mit heißen. Der Leidende versucht beides. Die Geschwulst aber wird größer. Der Schmerz kommt plötzlich mit neuer Heftigkeit. In diesem Stadium stösst der Leidende etwas Fürchterliches aus, reißt den Hut vom Haken, rennt zu seinem Zahnarzt.
Wieder Erwarten zeiht Ihr Zahnarzt keinerlei merkliche Anteilnahme, er brummt nur: „Na, wir werden es mal ansehen." Dann klopft er mit irgendeinem Instrument auf die Zähne und sagt düster: „Wissen Sie, man muss den Zahn ziehen." – „Vielleicht warten wir damit noch etwas", schlagen Sie eifrig vor, „sehen Sie, vielleicht wird er wieder vernünftig, und wir können ihn noch retten, meinen Sie nicht?" In dem Moment schmerzt der Zahn tatsächlich ein bisschen weniger. „Gut", brummt der Zahnarzt, „wir willen noch einen Tag warten." Er verschreibt Ihnen einige Tinkturen, Einreibungen und Umschläge und entlässt Sie. Schon beim Heimweg überlegt es sich der Zahn wieder anders und beginnt zu rasen wie von Sinnen. Sie rennen nach Hause, die Taschen vollgestopft mit Fläschchen und Tiegeln aus der Apotheke und können es nicht erwarten, die Rettungsarbeiten zu beginnen.
Sie gurgeln, spülen, reiben brennende Tinkturen ein, schmieren übelriechende Jodsalbe darauf, machen Umschläge und spülen wieder, und in der Pause kommt wieder ein Umschlag, zwischendurch schlagen Sie mit dem Kopf an die Wand, zählen bis hundert, laufen keine Literatur ist imstande, den Leidenden abzulenken und die Beinhautentzündung für fünf Minuten zu übertönen.
Der Leidende konzentriert sich nur auf eine Sache: auf die Rettungsarbeiten; er legt pausenlos Umschläge auf, spült und reibt die Kiefer ein. Der Tag vergeht wirklich, und es kommt die Nacht. Diese Nacht kann man nicht beschreiben. Es genügt, zu sagen: der Zahn muss heraus.
Am Morgen erweist es sich, dass Sonntag ist und es daher keine Zahnärzte gibt Diese Tatsache nimmt der Leidende mit zweierlei Gefühlen zur Kenntnis: erstens rast er und schimpft auf die Zahnärzte, darauf, dass es überhaupt Sonntage und Feiertage gibt auf die ganze Welt. Auf der anderen Seite unterdrückt er in seinem Innern eine tiefe Genugtuung: man kann nicht zum Zahnarzt gehen und der Zahn muss also nicht heraus.
Wenigstens heute noch nicht. Man muss warten. Der Patient macht keine Umschläge mehr, er spült und gurgelt auch nicht mehr, er liegt irgendwo zusammengerollt oder läuft im Kreise, schaut auf die Uhr: Zum Teufel, wann hört das endlich auf? Oder er sitzt und schaukelt mit dem Oberkörper hin und her, um sich zu betäuben. Jede halbe Stunde schluckt er ein Beruhigungsmittel, worauf ihm dann ernstlich schlecht wird. In diesen Zustand erreicht ihn di Nacht und er kriecht ins Bett. Es ist die letzte Nacht vor der Hinrichtung.
Der Schmerz macht sich nun breiter, er ist bereits oben und unten: im Ohr, in der Schläfe, im Hals, heiß, brennend, pulsierend…
Das Ende ist kurz und rasch. Mit zitternden Knien schleppt sich der Leidende am Morgen zu seinem Zahnarzt.
„Herr Doktor", bemüht er sich zu stottern.
„Setzen Sie sich", sagt der Zahnarzt.
„Und wird es nicht weh tun?"
„Nein", sagt der Zahnarzt und klappert mit irgendwelchen Instrumenten.
„Und … muss er wirklich heraus?"
„Selbstverständlich". Sagt der Zahnarzt und nähert sich dem Patienten.
Der Leidende erfasst die Armlehnen. „Und wird es wirklich nicht weh tun?"
„Den Mund auf!"
Der Leidende teilt mit Händen und Füßen einige Schläge gegen die Brust und den Bauch des Zahnarztes aus, will schreien, bekommt aber dem Moment eine Injektion.
„Hat´s weh getan?" fragt der Arzt.
„N … n … nein", sagt der Patient unsicher.
„Können wir nicht bis morgen damit warten?"
„Nein," brummt der Arzt und schaut aus dem Fenster…
„Na, nun wird es ja gehen" sagt der Doktor zufrieden „Machen Sie den Mund auf!"
Der Patient schließt die Augen, um das furchtbare Instrument nicht zu sehen. „Aber …"
„Mehr Öffnen!"
„Im Mund knirscht etwas, wahrscheinlich ist die Zange abgeglitten."
„Wird es nicht weh tun?"
„Ausspülen", brummt der Doktor wie aus weiter Ferne und zeigt etwas Weißes in der Zange. Um Gottes willen, der Zahn war nicht größer?






Галина ***, 23-08-2008 18:44 (ссылка)

Неужели снова на учёбу???

Ну вот, скоро на учёбу... нехотица оч по немецкому никто не соскучился?!

настроение: Вредное

Wir haben das gemacht!

Моя любимая группа! Сердечно поздравляю всех со сдачей сессии! Вы умнички, волшебники и просто герои!!!

АНГЛИЙСКИЙ ДОМАШНЕЕ ЧТЕНИЕ

The chimera

J.Cheever

Part 1

My wife is a big woman. She is one of the five daughters of Colonel Boysen, a Georgia politician. He went to the White house seven times, and my wife has a heart shaped pillow embroidered with the word LOVE that was either the work Mrs. Coolidge or was at one time in her possession. My wife and I terribly unhappy together, but we have three beautiful children, and we try to keep things going. I do what I have to do, like everyone else, and one of the things I have to do is to serve my wife breakfast in bed. I try to fix her a nice breakfast, because this sometimes improves her disposition, which is generally terrible. One morning not long ago, when I brought her a tray she clapped her hands to her face and began to cry. I looked at the tray to see if there was anything wrong. It was a nice breakfast: two hard-boiled eggs, a piece of Danish, and a Coca-Cola spiked with gin. That’s what she likes. I’ve never learned to cook bacon. The eggs  looked all right and the dishes were clean, so I asked her what was the matter. She lifted her hands from her eyes – her face was wet with tears and her eyes haggard – and said, " I cannot any longer endure being served breakfast in bed by a hairy male in his underwear." I took a shower and dressed and went to work, but when I came home that night I could see that things were no better; she was still offended by my appearance that morning.

We had hamburger that night, and I noticed that Zena didn’t seem to have any appetite. The children are heartily, but as soon as they were through – perhaps they sensed a quarrel – slipped off into the television room to watch the quarrels there. They were right about the quarrel. Zena began it.

"You’re inconsiderate," she thundered. "You never think of me."

"I’m sorry, darling," I said. "Wasn’t hamburger done&" She was drinking straight gin, and I didn’t want a quarrel. "It wasn’t the hamburger – I’m used to the garbage you cook. What I have for dinner is no longer of any importance to me. I’ve learned to get along with what I’m served. It’s just that your whole attitude is so inconsiderate."

"What I’ve done, darling?" I always call her darling, hopping that she may come around.

"What have you done?" What have you done?" Her voice rose, and her face got red, and she got to  her feet and, standing above me, she screamed, "You’ve ruined my life that’s what you’ve done."

"I don’t see how I’ve ruined your life," I said. "I guess you’re disappointed – lots of people are – but I don’t think it’s fair to blame it all on your marriage. There a lots of things I wanted to do – I wanted to climb the Matterhorn – but I wouldn’t blame the fact that I haven’t on anything else."

"That’s the trouble with you. You never think of me. You never think of what I might have done. You’ve ruined my life!" Then she went upstairs to her bedroom and locked the door.

Her disappointment was painfully real, I knew, although I thought I had given her everything I had promised. The false promises, the ones whose fulfillment made her so miserable, must have been by Colonel Boysen, but he was dead. None of her sisters was happily married, and how disastrously unhappy they had been had never struck me until that night. I mean, I had never put it together. Lila, the oldest, had lost her husband while they were taking a stroll on a high cliff above the Hudson. The police has questioned her, and the whole  family, including me, had been indignant about their suspiciousness, but mightn’t she have given him a little push? Stella, the next oldest, had  married an alcoholic, who systematically drank himself out of the picture. But Stella had been capricious and unfaithful and mightn’t  her conduct have hastened his death? Jessica’s husband  had been drowned mysteriously in Lake George when they had stopped at a motel and gone for a night swim. And Laura’s husband had been killed in a freak automobile accident, while Laura was at the wheel. Were they murderesses, I wondered- had I married into a family of incorrigible murderesses? Was Zena’s disappointment at not being a congresswoman powerful enough to bring her to plot my death? I didn’t think so. I seemed much less afraid for my life than to need tenderness, love. Loving, good cheer – all the splendid and decent things I knew to be possible in the world.

That night, when I was washing the dishes, I heard Zena speak to me from the kitchen door. I turned and saw her standing there, holding my straight razor. (I have a heavy beard and shave with a straight razor.) " You’d better not leave things like this lying around. There are plenty of women in the world who would cut you to ribbons for what I’ve endured…" I wasn’t afraid. What did I feel? I don’t know. Bewilderment, crushing bewilderment, and some strange tenderness for poor Zena.

She went upstairs, and I went on washing the dishes and wondering if scenes like this were common on the street where I live. But God, oh God, how much then I wanted some kind of loveliness, softness, humor, sweetness, and kindness. And when the dishes were done, I went out of the house, out of the back door.

 

Vocabulary

1.fix – a).arrange or organize (a meeting, visits)

b) prepare food

c)repair, mend

2. improve – make or become better in quality

3. disposition – a person’s  usual temperament or frame of mind

4. haggard – looking tired and unhappy, esp. from worry or kack of sleep

5. endure – tolerate a person, event

6. sense – become aware of smth that one cannot actually hear, see

7. inconsiderate- not caring about the feelings of other people, thoughtless

8. attitude – the way a person views or behaves towards smth

9. blame smb for smth/smth on smb – consider/say that smb is responsible for smth bad

10 fulfil – bring about the competition or achievement of (a desire, promise, etc.)

11 take stroll – take a walk

12 include – be made up of or contain

13 capricious – showing sudden changes in attitude or behavior

14 conduct – the manner in which a person behaves

15 hasten – a) hurry

b)Cause smth to be done or to happen earlier or more quickly

16 freak – very unusual and unexpected event or action

17 incorrigible – that cannot be improved or corrected

18 plot – make a secret plan to do smth

19 cheer – support

20 bewilderment – utter confusion; puzzling

Помогите нуждающимся!!

Любимая группа, у кого есть правила оформления курсовой (у Журы скидывали), поделитесь пожалуйста!Очно надо!

Натали ***, 16-04-2008 07:26 (ссылка)

День Варенья... :)

Я собственно по какому поводу пишу... У создателя нашего сайта седня ДЕНЬ ВАРЕНЬЯ!!! Надо бы поздравить в письменном виде... Я, в свою очередь, уже поздравила, а ВЫ?

настроение: Бодрое
хочется: Кушать

о наболевшем

кде будим празднавать Лёхин День вареня??? Мы с ним хотим в стриптиз-баре:) оч смешно, аж сам не магу...
короче, можно поехать на природку, поиграть в пэйнболл и пожрать мяско о о о. Вопрос на обсуждение...


AleX Tretyakoff, 31-03-2008 14:15 (ссылка)

типо сайтег =)

вот...шальная мысль)))сделать что то вроде сайта группы, на котором будет различные нужные файлы и информация)пока тока сделано хранилище файлов, сейчас там лишь столь актуальная на данный период литература - "Легенды и мифы Древней Греции" Н. А. Куна :-D


Часть 1
Часть 2


Кому надо - читаем или качаем))))

И скажите плиз, нужна ли нам такая вещь? :) если да, будем развивать и дальше :)

настроение: Ы!
хочется: хз :)
слушаю: GCH

AleX Tretyakoff, 24-03-2008 16:53 (ссылка)

афатарко

гыгы) отдельный вопрос по поводу вон той картинки с номером группы)
может у кого-нибудь есть другие варианты для авЕГа? а то как-то не айс наверн))

настроение: О_о
хочется: лета
слушаю: E-Ball xD

письмецо от Холодильнега

Короче ребятушки вы мои, это конечно здорово,что у нас там есть своя страница. Но. бля, на счет сбора. надо бы собраться, слыш Ленко??? мы хотим хлеба, зрелишь и пати на таоей хати!!! га га га, а чё вы хотели от морозильной камеры?

настроение: Тормозное
хочется: жрать
слушаю: ушами...

Галина ***, 15-03-2008 14:41 (ссылка)

Без заголовка

Немногочисленный народ нашего сообщества вот скажите, когда мы наконец пойдём куда-нибудь всей группой? Кстати, давно не собирались вместе... Надо намекнуть Лене

настроение: Боевое

Натали ***, 11-03-2008 16:06 (ссылка)

Без заголовка

КРУТО! У НАС ТЕПЕРЬ ЕСТЬ СВОЕ СООБЩЕСТВО!

настроение: Придурковатое

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